Handball

Auf die Schweigeminute folgt in Birkenau der Derbysieg

TSV Birkenau setzt sich 36:29 gegen S3L III durch. Blaue Karte für die Gäste von der Bergstraße

Birkenau bejubelte einen Derbysieg gegen die S3L III. Foto: Katrin Oeldorf
Birkenau bejubelte einen Derbysieg gegen die S3L III.

Der TSV Birkenau wurde beim letzten Verbandsliga-Spiel des Jahres 2024 gegen die S3L Handball III mit einem 36:29-(15:11)-Sieg seiner Favoritenrolle gerecht. Die Mannschaft von Trainer Stefan Pohl beendet die Vorrunde damit auf dem dritten Tabellenplatz und hält sich für die Rückrunde alle Optionen auf die ersten zwei Plätze offen. Für die „Nachwuchstruppe“ der S3L Handball III um Trainer Herbert Fath geht der aktuelle neunte Platz ebenfalls in Ordnung.

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„Wir geben unseren Spielern die aus der A-Jugend kommen, eine Plattform in der Verbandsliga zu spielen, und sie machen dies meistens gut. Der Sieg für den TSV geht in Ordnung, wenngleich aus unserer Sicht eine Fehlentscheidung der beiden Unparteiischen Siedel/Blumenrode und die daraus resultierende Blaue Karte für Tim Lochbühler mit entscheidend für den Spielausgang waren“, sagte Fath.

Blaue Karte für die S3L III

Er sprach damit die Szene aus der 28. Minute an, bei der Tim Lochbühler statt eines erhofften Stürmerfouls eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam und diese Entscheidung bis zum Erhalt der Blauen Karte verbal kritisierte. Die daraus resultierenden vier Strafminuten nutzten die Gastgeber in Überzahl, um sich von 15:10 auf 18:11 abzusetzen. Diesen Vorsprung gaben die „Falken“ bis zum Ende nicht mehr ab und zeigten sich vor allem in der Abwehr zusammen mit dem guten Torhüter Leon Back mannschaftlich geschlossen.

Stefan Pohl musste kurzfristig Abwehrchef Moritz Holschuh wegen Krankheit ersetzen, „ was die Mannschaft aber gut gelöst hat.“ Beim Start-Ziel-Sieg verdienten sich die sechsfachen Torschützen Marco Jöst, David Denny Hirsch und Jakub Majirsky im Angriff gute Noten, bei der S3L III setzte der ebenfalls sechsfache Torschütze Marcel Spindler zusammen mit Torhüter Nico Patermann unter anderem wegen aller parierten Siebenmeter die Ausrufezeichen. Vor der Partie wurde in einer Gedenkminute dem mit 81 Jahren verstorbenen TSV-Ehrenpräsidenten Peter Denger gedacht, der nicht nur wegen des Hallenbaus der Hermann Sattler-Halle beim TSV eine Ära geprägt hatte.

TSV Birkenau: Back, Samardzic; Hirsch (6), Jakub (6), Jöst (6), Sedlacek (5), May (4), Rahn (3), Unger (3), Böhm (1), Fickel (1), Lather (1), Leon Back, Patrik Samardzic, Philipp Schmitt, Thiede.

S3L Handball III: Patermann; Schmitt (6), Spindler (6), Thron (5), Homes (4), Sander (4), Lachnitt (2), Bührer (1), Lochbühler (1), Fuhrer, Götz, Kaulen, Keil, Trösch.