Handball

Badent & Klemm Cup: Gastgeber SG Heddesheim ärgert die Favoriten 

Oberligist beendet sein eigenes Vorbereitungsturnier auf dem dritten Platz, der Sieg geht an den favorisierten Drittligisten TSG Friesenheim.

Einzig das abschließende Match gegen Turniersieger Friesenheim (beim Wurf: Britta Butschek) ging aus Heddesheimer Sicht deutlich verloren, was die Freude über Platz drei aber nicht schmälerte. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Einzig das abschließende Match gegen Turniersieger Friesenheim (beim Wurf: Britta Butschek) ging aus Heddesheimer Sicht deutlich verloren, was die Freude über Platz drei aber nicht schmälerte.

Beim Handball-Vorbereitungsturnier um den „Badent & Klemm Cup für Damenmannschaften“ der SG Heddesheim durfte am frühen Samstagabend der favorisierte Drittligist TSG Friesenheim jubeln – auch wenn er sich letztlich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegen den zweitplatzierten Regionalligisten Sport-Union Neckarsulm II durchsetzte.

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Die Zweitvertretung des Bundesligisten trotzte den Pfälzerinnen im direkten Vergleich immerhin ein 16:16 Unentschieden ab und gewann, wie auch der Turniersieger alle anderen Begegnungen souverän. Ausgetragen wurde das Turnier in der Nordbadenhalle nach der kurzfristigen Absage des badischen Regionalligisten HG Oftersheim/Schwetzingen in einer Fünfergruppe im Modus Jeder-gegen-Jeden. So hatten alle Teams kurz vor Rundenbeginn noch einmal ausreichend Gelegenheit zu einer Standortbestimmung.

Gleich im Auftaktspiel bezwangen die Oberliga-Mädels der SG Heddesheim den VTV Mundenheim aus der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar in einem hart umkämpften Spiel am Ende mit 14:9 und legten damit den Grundstein für den dritten Platz, der durchaus als Erfolg zu werten ist. Auch gegen den Pfalzligisten TuS Heiligenstein gelang den Gastgeberinnen ein Erfolg (14:9) und selbst der spätere Turnierzweite aus Neckarsulm wurde von der Sieben um Trainer Branko Dojcak lange Zeit hart gefordert, ehe man sich am Ende dann doch noch knapp mit 13:15 geschlagen geben musste.

Einzig das abschließende Match gegen Turniersieger Friesenheim (beim Wurf: Britta Butschek) ging mit 10:20 deutlich verloren, was die Freude über Platz drei aber nicht schmälerte. „Sportlich gesehen sollte sich das Turnier für alle Teams gelohnt haben und die Zuschauer, die den Weg in die Halle gefunden hatten, sahen guten Handballsport“, bilanzieren die Turnier-Organisatoren. tg/fran