Fußball

Der erste Sulzbacher Saisonsieg wird im Derby gefeiert

Der TSV II jubelt in der B-Klasse gegen den TuS 02 Weinheim. Laudenbach tut sich schwer, gewinnt aber ebenso wie Rippenweier. Hohensachsen verliert das Topspiel

Sieg im Kellerduell: Önder Kavaklioglu beglückwünscht Maximilian Berger zum 1:0. Karim Sallami vom TuS 02 Weinheim kann nur zuschauen. Foto: Katrin Oeldorf
Sieg im Kellerduell: Önder Kavaklioglu beglückwünscht Maximilian Berger zum 1:0. Karim Sallami vom TuS 02 Weinheim kann nur zuschauen.

Der TSV Sulzbach II freute sich am zehnten Spieltag über den ersten Saisonsieg in der Fußball-B-klasse und freute sich darüber gleich mehrfach. Im Kellerduell und Derby, dessen Platz sich beide Teams teilen, setzte sich das Team von Lukas Wolf deutlich mit 4:0 durch. „Der Sieg fühlt sich sehr gut an, wir haben schwere Wochen hinter uns, jetzt im Derby gegen den TuS drei Punkte zu holen ist fantastisch“, sagte Wolf.
Nach neun Spielen ohne Sieg ist beim TSV endlich der Knoten geplatzt, hauptverantwortlich dafür war Maximilian Berger. Er eröffnete die Partie in der 11. Minute mit seinem Treffer zum 1:0. Im direkten Gegenzug hatte der TuS 02 die Chance auf die direkte Antwort, vergab aber vom Elfmeterpunkt. Nach der Pause lag beim TSV der Fokus darauf, wie schon zu oft in dieser Saison, nicht in der zweiten Halbzeit einzubrechen. Das gelang auch, wieder traf Berger. Spätestens in der 70. Minute machte Berger mit seinem dritten Treffer den Sack zu.
Kurz davor schwächte sich Weinheim mit einer glatt Roten Karte zusätzlich selbst. Insgesamt kam von den „Gästen“ offensiv zu wenig. Der eingewechselte Enrique Camacho setzte in der 87. Minute für Sulzbach den Schlusspunkt.
TSV Sulzbach II: Bilir; Heresch, Herwig, Lindemann, Berger (83. Jöst), Beder (80. Can), Schulze, Iris (70. Camacho), Richter, Kavaklioglu (46. Inan), Demirci (64. Altun).
TuS Einheit Weinheim: Pop; Stadler, Z. Ostojic, Bischer (59. Roman), Beisel (46. Proyer), Bodola (42. G. Ostojic), Pulfer (73. Roß), Ehret, Metz, Sari (26. Kurtar), Sallami.

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Topspiel nur auf dem Papier


Tabellarisch war es das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisklasse B, auf dem Platz rückte Spitzenreiter TSV Schönau gegen Verfolger SG Hohensachsen die Verhältnisse beim 4:1-(1:0)-Sieg dann aber zurecht. „Das haben wir uns leider selbst zuzuschreiben. Da wäre definitiv etwas dringewesen“, sagte Hohensachsens Abteilungsleiter Steffen Janke. Neun Punkte Rückstand zur Tabellenspitze sind jetzt schon ein richtiges Brett.
Nach sieben Minuten hatten die Gäste auf dem großen Rasen in Schönau bereits die erste dicke Chance, die Jesse liegen ließ. Danach war die Partie offen, ein Hohensachsener Schuss wurde noch auf der Linie geklärt. Stattdessen traf Schönau kurz vor der Pause nach einem Freistoß zum 1:0. „Wir hatten uns viel für die zweite Halbzeit vorgenommen, kassieren dann aber nach einem katastrophalen Fehler im Aufbau direkt das 2:0“, erlete Janke die kalte Dusche mit dem Wiederanpfiff. Ein Eigentor der Schönauer (61.) machte wieder Hoffnung. „Aber das 3:1 in der 71. Minute hat uns dann den Stecker gezogen.“
SG Hohensachsen: Morelli; Kuhn, Cisneros, Jesse, Kippenhan, Lesny (86. R. Ziemlicki), Nesselhauf (74. O. Ziemlicki), Breitinger, Lewandowski, Thünker (41. Flak), Hofbauer (34. Schumann).


SVL macht den Sack nicht zu


Der SV Laudenbach gewann mit 3:1 gegen SKV Sandhofen, verpasste aber mehrere Chancen, um das Spiel noch deutlicher zu gestalten. „Wir hätten das Spiel in der ersten Halbzeit schon entscheiden müssen, so bleibt es unnötig lange spannend“, lautete die Kritik von Spielleiter Yannick Wunder. Nach einem super Start und Toren durch Mirko Winz und Jannis Will war der SVL schnell auf Kurs. Danach ließ man aber reihenweise Chancen liegen. Nach der Pause klingelte es wieder im Tor des Gastgebers, Mirko Winz traf zum zweiten Mal. Das 3:1 durch Sandhofen brachte den Laudenbacher Auswärtssieg jedoch nicht mehr ernsthaft in Bredouille. Die Abwehrreihe des SVL wehrte die letzten Angriffsversuche souverän ab.
SV Laudenbach: Baier; Lüger (46. Krebaum), Winz (90+3 Youssoufa), Braun (59. Gölz), Schuchardt, Harpain, Waldmann, Will (90+1 Lache), Geiger, Koc, Büschler (71. Haberer).


Starke erste Halbzeit reicht


Nach zuletzt drei sieglosen Spielen hat der SV Rippenweier wieder einen Dreier eingefahren. Gegen die SG Viernheim setzte sich der SVR dank einer starken ersten Halbzeit mit 3:2 durch. Jens Weigoldt sorgte in der ersten Minute für einen Blitzstart, Michael Geller legte nur zehn Minuten später zum 2:0 nach. Kurz vor der Pause war es wieder Weigold, der per Elfmeter den Treffer zum 3:0 markierte.
Nach der Halbzeit überließ der SVR dem Gastgeber ein wenig mehr vom Spiel. Durch zwei unglückliche Gegentore brachte man die SG so wieder in die Partie. In der Schlussphase brannte aber nichts mehr an und es blieb beim 3:2. Besonders hervorzuheben war nicht nur Doppeltorschütze Weigold, sondern auch Christian Beckenbach, der vor Saisonbeginn reaktiviert wurde und nun als Allrounder auf dem Feld glänzt.SV Rippenweier: Croseck; Dörsam, C. Beckenbach, Bickel (61. Boldt), Walla, Weigold, Qaisi, Holdernig, Maeusezahl (75. D. Beckenbach), Geller, Kawohl.


Fortuna III fehlt die Kreativität


Der FV Fortuna Heddesheim III verlor beim Tabbellendritten FV 03 Ladenburg II klar mit 0:4. Besonders in der Offensive fehlte der Fortuna die Kreativität. „Die kämpferische Leistung hat heute gestimmt, wir haben es aber nicht geschafft uns klare Chancen herauszuspielen“, sagte Spielleiter Johannes Wett.
In einem intensiv geführten Spiel mit vielen Zweikämpfen erwischte der Gastgeber den besseren Start und ging prompt mit 2:0 in Führung. Die Fortuna schaffte es nur durch ruhende Bälle gefährlich vors Tor, etwas Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus. In der zweiten Halbzeit machte Ladenburg mit dem dritten und vierten Treffer den Sack zu.


Fortuna Heddesheim III: Fehl; Schembera, Wett, E. Stronjak, Azadeh, Lhioui, Stöhr, Mildenberger, A. Stronjak, Akpinar, Böhler.


SVS wird nicht belohnt


Schütteln und weitermachen: Marco Weber, Trainer des SV Schriesheim II, war trotz der 0:1-Niederlage beim neuen Tabellendritten SV Sandhofen sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, das dann am Ende leider der Schiedsrichter entscheiden hat“, befand Weber. Drei Minuten vor Schluss habe es einen mehr als fragwürdigen Handelfmeter gegeben, den der Sandhofener Sebastiano Fallico zum Tor des Tages verwertete. Zuvor hatte es auf beiden Seiten jeweils nur eine richtige Chance gegeben, einmal endete ein Angriff als Lattenschuss, einmal gab es in einer 1:1-Situation mit dem Torhüter keinen Sieger. „Die Leistung hat gestimmt, das Ergebnis nicht. Aber wenn wir so weiterspielen, dann kommen die Erfolgserlebnisse automatisch.“ ts/AT
SV Schriesheim II: Zunker; Ullrich, Hallatschek, Huber, Hildebrand, Schmitt, Rudolf (64. Ermentraut Lohrich), Rockrohr, Röger, Füller (56. Will), Bonello (75. Idubor).