Die Sieger der Hochsprung Gala heißen Imke Onnen und Jonas Wagner
Während der Dresdner seinen Vorjahressieg bestätigt, findet Favoritin Christina Honsel in Onnen ihre Meisterin. Zu feiern gibt es in Weinheim auch einen Rekord.
Imke Onnen hat die BKK Freudenberg Hochsprung Gala 2024 in der Weinheimer TSG-Halle gewonnen. Die Athletin von Hannover 96 setzte sich am Freitagabend vor 1164 Zuschauern mit übersprungenen 1,94 Meter gegen die hochkarätige Konkurrenz aus dem In- und Ausland durch - und wiederholte damit ihren Erfolg von 2022.
Obwohl sie nach dem Siegessprung (wie auch ihre größte Konkurrentin Lia Apostolovski aus Slowenien) dreimal an der Olympianorm von 1,97 Meter scheiterte, bestätigte Onnen in der Zweiburgenstadt den starken Eindruck, den sie nur zwei Tage zuvor in Cottbus ebenfalls mit 1,94 Meter hinterlassen hatte.
Honsel diesmal nur Dritte
Vorjahressiegerin Chrisina Honsel (TV Wattenscheid), die vor Wochenfrist in Wuppertal mit 1,95 Meter noch eine neue deutsche Jahresbestleistung aufgestellt hatte, kam diesmal dagegen über die Höhe von 1,91 Meter nicht hinaus und beendete die Hochsprung Gala auf Platz drei, gemeinsam mit der Britin Morgan Lake.
Auf Platz fünf landete die junge Serbin Angelina Topic (1,91 Meter), die im Vorfeld ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt hatte, mit dem Schwingboden in der Halle jedoch so ihre Probleme hatte.
Wagner mit deutscher Jahresbestleistung
Im Gegensatz zu Honsel konnte Jonas Wagner (Dresdner SC) seinen Vorjahrestitel am Freitagabend verteidigen. Der Sachse meisterte die Höhe von 2,23 Meter und markierte damit eine neue deutsche Jahresbestleistung, verpasste anschließend jedoch die Norm für die Europameisterschaften in Rom (2,26 Meter).
Auf Platz zwei landete der Iraner Keyvan Ghanbarzadeh, der gemeinsam mit Wagner in Dresden eine Trainingsgruppe bildet, mit 2,20 Meter. Der 33 Jahre alte Iraner hatte zuvor jedoch seine liebe Mühe und fand nur schwer in den Wettkampf. 2,10 und 2,14 Meter meisterte er jeweils erst im dritten Versuch, die beiden Folgehöhen schaffte er dann prompt.
2,17 Meter sind marokkanischer Rekord
Für Jubelstürme in der vollbesetzten TSG-Halle sorgte mit dem Marokkaner Saad Hammouda ein weiterer Underdog: Mit 2,17 Meter stellte der Nordafrikaner einen neuen Landesrekord (Halle) auf.
Den Sieg im Juniorinnen-Wettbewerb sicherte sich unterdessen Lilith Stenger (LG Kindelsberg-Kreuztal) mit 1,73 Meter, gefolgt von Lokalmatadorin Sophie Löskow mit 1,70 Meter.