Schwimmen

In Berlin purzeln die Weinheimer Vereinsrekorde

Die Athleten der TSG 1862 stellen bei den Deutschen Meisterschaften in der Bundeshauptstadt zahlreiche neue Bestleistungen auf.

Glücklich und zufrieden: Mit zahlreichen Vereinsrekorden kehrten die Schwimmer der TSG Weinheim von den Deutschen Meisterschaften in Berlin zurück. Foto: TSG Weinheim
Glücklich und zufrieden: Mit zahlreichen Vereinsrekorden kehrten die Schwimmer der TSG Weinheim von den Deutschen Meisterschaften in Berlin zurück.

Mit sieben Aktiven, zwei Trainern und einer Physiotherapeutin schickte die Schwimmabteilung der TSG 1862 Weinheim am Wochenende ihr bislang größtes Team zu den offenen Deutschen Schwimm-Meisterschaften nach Berlin. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs aber nicht nur die Teilnehmeranzahl, sondern auch die Zahl der Starts: Jeweils drei Staffeln und Einzelstarts standen auf dem Programm – eine beachtliche Leistung für die Abteilung.

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Gleich zwei Rekorde in einem Wettkampf

Mehr als ordentlich waren aber auch die Leistungen der Aktiven im Wasser. Die weibliche 4x100-Meter-Lagen-Staffel (Svea Brauch, Anna Zepp, Neele Hildebrandt, Lena Otto) machte dabei den Auftakt, zauberte eine Bestzeit von 4:43,06 Minuten ins Wasser und belegte in der Endabrechnung Platz 21 in Deutschland. Damit stellte nicht nur die Staffel einen neuen Vereinsrekord auf, auch Svea Brauch unterbot als Startschwimmerin den bisherigen Vereinsrekord über 100 Meter Rücken.

Ebenfalls einen neuen Vereinsrekord konnte die gemischte 4x100-Meter-Freistil-Staffel (Moritz und Florian Schneider, Svea Brauch, Lena Otto) aufstellen, indem sie mit 3:56,51 Minuten über sechs Sekunden schneller im Ziel anschlug, als bei den jüngsten Süddeutschen Meisterschaften. Damit sicherten sich die Weinheimer Platz 16 in der Gesamtwertung.

Platz 14 für die Lagen-Staffel

Die gemischte 4x100-Meter-Lagen-Staffel (Adrian Trumpa, Ruben Ried, Neele Hildebrandt, Lena Otto) als dritte und letzte Staffel der TSG ließ sich da nicht lange bitten: Mit einer Zeit von 4.20,80 Minuten brach auch sie den bestehenden Vereinsrekord nahezu mühelos (um vier Sekunden) und durfte sich letztlich über den 14. Platz freuen.

Nach den erfolgreichen Staffelwettbewerben hieß es dann für Moritz und Florian Schneider: Ran an die Einzelstarts. Moritz Schneider, unbeeindruckt von seiner Konkurrenz, legte über die 100 Meter Freistil in einem spannenden Rennen gleich noch eine weitere neue Bestzeit nach. Mit 55,06 Sekunden sicherte er sich Platz 41 in Deutschland.

Zwei Einzelstarts für Florian Schneider

Mit seinen zwei Einzelstarts innerhalb kürzester Zeit über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Brust rundete Florian Scheider die Wettkampftage perfekt ab. Er schrammte mit 26,09 Sekunden über 50 Meter Schmetterling und 31,41 Sekunden über 50 Meter Brust zwar knapp an seinen Bestzeiten vorbei, zwei Rennen wollen in so kurzer Zeit bei den Deutschen Meisterschaften aber erst einmal bewältigt werden. Er belegte am Ende die Plätze 41 und 47.

„Die Aktiven erbrachten eine super Leistung auf den Deutschen Meisterschaften. Sie brachen Vereinsrekorde, stellten neue persönliche Bestzeiten auf, verschafften sich wunderbare Erinnerungen“, lobt die Abteilungsleitung ihre DM-Teilnehmer. Der Dank der Aktiven geht unterdessen an alle, die von zu Hause aus das Team in Berlin unterstützt haben, das Trainer- und Betreuerteam vor Ort, sowie an die Organisatoren, die dem Team fünf erfolgreiche Tage ermöglicht haben. tt