S3L steckt auch eine Rote Karte weg

Beim hart erkämpften Remis trotzt Saase3Leutershausen weiter der Personallage. Die Faschingspause wird herbeigesehnt.

Maximilian Kessler war im Rückspiel beim TuS Opladen mit sieben Treffern erfolgreichster S3L-Werfer. Foto: Gian-Luca Heiser
Maximilian Kessler war im Rückspiel beim TuS Opladen mit sieben Treffern erfolgreichster S3L-Werfer.

Leverkusen. Mit Unterstützung aus der zweiten Mannschaft bejubelte die Spielgemeinschaft S3L beim TuS 1882 Opladen einen Punkt. Nach dem 24:24 zeigte sich Trainer Thorsten Schmid zufrieden: „Insgesamt muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Die Jungs geben einfach nicht auf“, sagte er ob des angeschlagenen Kaders. In der Abwehr habe man durchweg gut gearbeitet und Sebastian Ullrich war einmal mehr sicherer Rückhalt.

Nicht so glücklich war Schmid nach dem 24:24 mit dem Angriff: „Hier haben wir uns insgesamt zu viele Fehler geleistet.“ Dabei kam die S3L in der ersten Halbzeit gut ins Spiel. Mit Toren durch den wiedergenesenen Niklas Krämer und Fabian Schwarzer gingen die Hirschberger zunächst in Führung. „Leider haben wir uns dann zu viele überhastete Würfe erlaubt und einfache Bälle liegen gelassen.“ Mit zwei Toren Rückstand ging die S3L in die Pause.

In der der zweiten Halbzeit kämpfte sich Saase3Leutershausen immer wieder ran und ließ sich nicht entmutigen, auch nach einem 20:25-Rückstand (44.). Vor allem Niklas Krämer zeigte ein sehr engagiertes Spiel. Und auch nach der dritten Zeitstrafe von Abwehrchef Krämer in der 53. Minute beim Stand von 22:20 und dem anschließenden 23:20 (54.) gaben sich die Gäste nie auf. Zweimal Maximilian Kessler, einmal Fabian Schwarzer und 53 Sekunden vor Schluss Sven Schreiber gelang der Ausgleichstreffer zum Endstand 24:24.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum

„Mit etwas weniger Fehlern im Angriff hätten wir sogar gewinnen können“, ist sich Thorsten Schmid sicher. Zufrieden ist er aber dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft. „Ich bin vor allem dankbar für die große Unterstützung durch unsere Fans.“ Viele hatten die Mannschaft nach Leverkusen begleitet. „Die haben es echt geschafft, die letzten Minuten fast zu einem Heimspiel werden zu lassen.“ Vor dem Topspiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Krefeld gibt es eine spielfreie Faschingspause. „Diese Zeit brauchen wir ganz dringend, um unsere Akkus aufzuladen.“ feh

S3L: Schlafmann, Ullrich; Schreiber (1), Gutsche (1), Krämer (5), Schwarzer (4), Seitz, Weindl (1), Burkard (1), Preller, Kessler (7/2), Keller (4), Thierauf.