Fußball

Saasemer Derby endet torlos

Trotz 70-minütiger Überzahl kommt die SG Hohensachsen gegen die TSG Lützelsachsen II nicht über ein 0:0 hinaus.

Zweikämpfe im Mittelfeld, wie hier zwischen Lützelsachsens Senan Celik (rechts) und Hohensachsens Peter Kippenhan, prägten das Saasemer Derby. Foto: Thomas Rittelmann
Zweikämpfe im Mittelfeld, wie hier zwischen Lützelsachsens Senan Celik (rechts) und Hohensachsens Peter Kippenhan, prägten das Saasemer Derby.

„Vielleicht hätten wir besser mit Elf gegen Elf weitergespielt“, übte sich Trainer Rafal Ziemlicki nach dem torlosen Remis im A-Klassen-Derby zwischen seiner SG Hohensachsen und der Reserve der TSG 91/09 Lützelsachsen in Galgenhumor. Tatsächlich vermochte es seine Mannschaft zu keiner Zeit, nach dem frühen Platzverweis von Lützelsachsens Marius Matter (Notbremse, 22.) aus der numerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen.

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„Bis zur Roten Karte hatte die TSG zwei, drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Danach standen die Gäste deutlich tiefer, wir konnten uns über die gesamte Spielzeit eigentlich keine wirkliche Torchance erspielen. Es war über weite Strecken ein reines Mittelfeldgeplänkel ohne größere Highlights“, berichtete Hohensachsens Spielausschussmitglied Stefan Federmann.

Da die Gäste auch in Unterzahl den einen oder anderen offensiven Nadelstich setzten – in der 83. Minute rettete SGH-Keeper Daniel Hofbauer beispielsweise in höchster Not – und nach wie vor ein Chancenplus verbuchten, wertete Federmann das 0:0 letztlich gar als Punktgewinn für die Ziemlicki-Elf. „Wir können und müssen am Ende mit dem einen Punkt zufrieden sein, hoffen nun aber natürlich darauf, dass es nach der Niederlage gegen die SG Mannheim zum Auftakt und dem heutigen 0:0 am Freitag gegen Fortuna Heddesheim II dann endlich mit dem ersten Saisonsieg klappt“, so Federmann.

Ebenfalls zufrieden mit der Punkteteilung zeigte sich Lützelsachsens Co-Trainer Oliver Kratzer: „Wenn man bedenkt, dass wir 70 Minuten lang ein Mann weniger waren, muss man natürlich mit einem Unentschieden zufrieden sein.“ Der eigenen Mannschaft attestierte der Assistent von Chefcoach Enrique Cazorla „eine starke kämpferische Leistung sowie eine tolle Einstellung. Das war absolut in Ordnung.“ Auch Kratzer erinnerte zudem daran, „dass wir trotz des Platzverweises immer noch die besseren Chancen hatten.“

Nichts zu deuteln gab es auf beiden Seiten an der Roten Karte. „Das war eine klare Notbremse, der Platzverweis war berechtigt“, sagte Federlein. Und Kratzer meinte: „Über die Entscheidung brauchen wir gar nicht zu diskutieren.“ Fehlen wird Marius Matter seinem Trainerteam somit auf jeden Fall beim nächsten Heimspiel gegen die Zweitvertretung des TSV Amicitia Viernheim am kommenden Sonntag, 17. September (12.30 Uhr).

SG Hohensachsen: Hofbauer; Müller, Kuhn, Cisneros (42. Gödeke), Jesse (87. Schuhmann), Hauke, Rizzo (60. Dubil), Kippenhan, Baumann, Nesselhauf, Harbarth.

TSG 91/09 Lützelsachsen II: Herzog; Hoffner, Fath, Matter, Celik (84. Sousa Matos), Haklaj, Bouramdane (55. Grüber), Funder, Knäblein, Holz (66. Karaorman), Mommertz.

Tore: Fehlanzeige. – Besonderes Vorkommnis: Rot für Matter (TSG) wegen Notbremse (22.).