Schwimmen

Schwimmer sind mit allen Wassern gewaschen

Beim Syntax Swim Cup der TSG 1862 Weinheim müssen die Aktiven Wetterkapriolen ertragen. Das Heimteam bleibt davon aber unbeeindruckt

50 Einzelschwimmer und 34 Staffeln: Die Weinheimer Abordnung stellte den größten Part beim Heimwettkampf und schloss auch am erfolgreichsten ab. Foto: TSG 1862
50 Einzelschwimmer und 34 Staffeln: Die Weinheimer Abordnung stellte den größten Part beim Heimwettkampf und schloss auch am erfolgreichsten ab.

Wetter verrückt: Der Syntax Swim Cup 2024 der TSG 1862 Weinheim hätte an den beiden Wettkampftagen nicht unterschiedlicher sein können. Am Samstag waren die schwülen Temperaturen im Waldschwimmbad bei über 30 Grad erdrückend, am Samstag gab es einen Temperatursturz um zehn Grad und steten Regen. „Da steckst du nicht drin, wir haben das Beste daraus gemacht“, sagte Peter Brauch, Cheftrainer der gastgebenden TSG 1862 Weinheim. „Die Konkurrenz hätte etwas stärker sein können, aber nachdem die Landesmeisterschaften schon vorbei sind, ist die Spannung auch etwas raus.“

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Heiß am Samstag, kühl am Sonntag: beim Schwimmfest machte Weinheim alles mit. Foto: Katrin Oeldorf
Heiß am Samstag, kühl am Sonntag: beim Schwimmfest machte Weinheim alles mit.

Am Samstag gaben die vielen Helfer des Schwimmfests extra Gas, hielten die Mittagspause etwas kürzer, um den Wettbewerb noch vor dem zunächst schon am frühen Abend gemeldeten Gewitter durchzuziehen. Die kamen dann erst in der Nacht, doch die Weinheimer hatten es im Wasser trotzdem eilig und gewannen am Ende den Heimwettkampf und den Syntax Swim Cup 2024.

Elmar und Angelika Abeln, Alexandra Maier und Matthias Abeln (von links) waren Teil des Organisationsteams. Foto: Katrin Oeldorf
Elmar und Angelika Abeln, Alexandra Maier und Matthias Abeln (von links) waren Teil des Organisationsteams.

Insgesamt gab es 1411 Starts mit 339 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 14 Vereinen. Die Schwimmabteilung der TSG Weinheim stellte mit Abstand die größte Mannschaft und erschwamm 43 erste, 58 zweite und 52 dritte Plätze. Erfolgreichste Athletin der gesamten Veranstaltung war Lena Otto von der TSG 1862 mit neun Siegen. Zusätzlich zu ihren beiden Finalsiegen im Elimination Cup über 50 m Schmetterling und 50 m Brust, einem fortlaufenden Ausscheidungswettbewerb, der vor allem Kondition erforderte, siegte sie auch über 200 m und 100 m Freistil.

Attraktiver Elimination-Cup

„Der Elimination-Cup ist höchst attraktiv, weil sich das Starterfeld von Lauf zu Lauf reduziert und am Ende wirklich die beiden Schnellsten ihren Sieger im direkten Duell ermitteln“, freuten sich die Trainer Peter Brauch und Bernd Wittermann mit ihren Kollegen Angelika Abeln, Astrid, Sara, Sönke, Stine und Svea Brauch, Annika und Lisa Dabici, Neele Hildebrandt, Julia Lautenschläger, Lena Otto, Paula Paesler, Udo Pflästerer, Holger Stiller, Evi Swiczinsky, Juliane Weinast und Anna Zepp. Dass so viele aktive Schwimmerinnen und Schwimmer auch organisatorische Aufgaben erledigen, zeigt den Zusammenhalt der Schwimmfamilie.

Die stolzen Syntax Cup-Gewinner aus Weinheim. Foto: TSG 1862
Die stolzen Syntax Cup-Gewinner aus Weinheim.

Dass Weinheim dieses attraktive Event in dieser Form schon seit Jahren ausrichten kann, liegt auch an den vielen vielen Helfern um die Organisatoren Angelika, Elmar Abeln, Heike Schneider und Bernd Wittermann, Egal, ob es Schiedsrichter, Wettkampfrichter, oder das Verpflegungsteam war – der Abteilungsleiter der TSG-Schwimmabteilung Wolfgang Schneider konnte sich wieder auf viele helfende Hände verlassen. „Ohne Hauptsponsor Syntax Systems GmbH & Co. KG, das Allianz Team Apfel, PhysioMed Weinheim, REWE Center Markus Mauz, Optik RIEDE, Autohaus Sporer und Radsport Wagner und unsere vielen Helfer könnten wir das nicht stemmen.“

Lena Otto siegt neunmal

Sportlich ragten neben den neun Siegen von Lena Otto auch viermal Gold für Niklas Terborg (Jahrgang 2016) in vier persönlichen Bestzeiten über die Rücken- und Freistilstrecken heraus. Je dreimal Gold gab es für Noah Lautenschläger (2012) über 200 Freistil und Rücken sowie 400 Freistil, Simon Sporer über 50 Rücken in persönlicher Bestzeit, 100 und 400 Freistil, die drei Bestzeiten von Adrian Schwiegk (2013), zwei Siege von Sebastian Maier (2012), Gabriel Spellmeier (2014) und Sarah Wehrle (2008)und Yannick Saengers (2001) Top-Auftritte, der die 27,26 Sekunden über 50 Freistil im Endlauf auf 26,22 drückte. Weitere TSG-Siege gab es für Annika Dabici, Lennard Dürmuth, Yassin Chigar, Paula Kadel, Madita Mages, Katharina Maier, Edwin Plischke, Ruben Ried, Helena Rotta, Anna Zepp sowie die Hohensachsener Greta Fiebranz, Marie Noe und Emilia Tremmel. SpAn/AT

Alle Ergebnisse gibt es online.