Handball

SGL fährt selbstbewusst nach Oppenweiler

Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg will Leutershausen am Samstag beim letztjährigen Klassenprimus nachlegen.

Spannend und hart umkämpft waren die Spiele zwischen der SG Leutershausen (hier: Lars Röller) und dem HC Oppenweiler in der jüngeren Vergangenheit fast immer. Auch am Samstag rechnen die Verantwortlichen mit einem engen Spiel. Foto: Steffen Hoffmann
Spannend und hart umkämpft waren die Spiele zwischen der SG Leutershausen (hier: Lars Röller) und dem HC Oppenweiler in der jüngeren Vergangenheit fast immer. Auch am Samstag rechnen die Verantwortlichen mit einem engen Spiel.

Nach dem furiosen 35:18-Erfolg gegen Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg am vergangenen Samstagabend ist Handball-Drittligist SG Leutershausen am morgigen Samstag, 16. September, beim ersten Auswärtsspiel der noch jungen Spielzeit beim HC Oppenweiler/Backnang gefordert. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Offiziell handelt es sich dabei bereits um eine Partie des dritten Spieltags, für die SG Leutershausen ist es jedoch erst das zweite Spiel. Die erste Partie in Erlangen wurde bekanntlich verlegt, sodass die Heisemer im Gegensatz zur Konkurrenz erst mit einer Woche Verspätung in die Runde starteten.

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Mit dem HC Oppenweiler lieferte sich die SGL schon in den vergangenen Spielzeiten immer wieder spannende Spiele. Und auch am Samstag machen sich die SGL-Verantwortlichen auf einen harten Kampf gefasst – zumal für die Gastgeber ein ganz besonderes Spiel auf dem Terminkalender steht. Die Drittliga-Partie ist zugleich das 500. Spiel in der Oppenweiler Gemeindehalle, und dieses Jubiläumsspiel will der HC natürlich gewinnen.

"Eine sehr, sehr große Herausforderung"

„Es ist eine sehr starke Mannschaft, die vor allem mit Daniel Schliedermann einen der überragenden Spieler der Liga in ihren Reihen hat. Es wird sicher eine sehr, sehr große Herausforderung und eine andere, als noch in der letzten Woche”, erklärt der neue SGL-Trainer Thorsten Schmid vor der Partie.

Dass der letztjährige Klassenprimus Oppenweiler bislang mit einem Sieg (gegen Neuhausen/Filder) und einer Niederlage (in Kornwestheim) gestartet ist, zeigt die Ausgeglichenheit der Liga. Doch die Spiele waren auch aufschlussreich – Schmid: „Sie sind im Positionsspiel sehr stark und haben auf allen Rückraum-Positionen extrem torgefährliche Spieler.” Auch die „robuste, offensive 6:0-Abwehr“ des Gegners lobt der Heisemer Coach.

Großes Engagement im Training

Doch die SGL muss sich nach dem erfolgreichen Saisonstart keinesfalls verstecken. „Die Stimmung im Team ist sehr gut, das Engagement im Training ebenfalls. Wir hatten einen optimalen Einstand und gehen mit dem nötigen Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel”, betont Schmid.

Die Euphorie des Heimsieges gegen Würzburg nimmt Leutershausen zwar gerne mit, aber der Coach weiß auch: „Es war das erste Spiel und wir alle wissen, dass es eine lange, schwere Runde wird.”

Gegen Oppenweiler will die SGL aus einer kompakten Abwehr mit möglichst viel Tempo nach vorne spielen. Schmid: „Wenn wir im Positionsspiel sind, müssen wir geduldig auf unsere Chance warten und dürfen kaum Fehler machen.” Dabei hilft sicher, dass der Heisemer Trainer auf alle Spieler zugreifen kann. Ein weiterer Punkt könnte die Unterstützung sein. Knapp 100 Kilometer Anreise dürften bei diesem Aufeinandertreffen auch für den einen oder anderen Zuschauer eine vergleichsweise geringe Hürde sein. tb