Handball

SG Leutershausen: "Eine große Herausforderung" zum Saisonauftakt

Die Mannschaft um ihren neuen Trainer Thorsten Schmid empfängt am Samstagabend Absteiger Würzburg zum Drittligastart in der Heinrich-Beck-Halle.

Der zuletzt angeschlagene Neuzugang Luca Mastrocola steht SGL-Trainer Thorsten Schmid beim Saisonauftakt gegen Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg wieder zur Verfügung. Foto: Katrin Oeldorf
Der zuletzt angeschlagene Neuzugang Luca Mastrocola steht SGL-Trainer Thorsten Schmid beim Saisonauftakt gegen Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg wieder zur Verfügung.

Mit dem Heimspiel gegen die Wölfe Würzburg startet Handball-Drittligist SG Leutershausen am Samstag (19.30 Uhr) in die neue Spielzeit. Nachdem am vergangenen Wochenende der Saisonstart für die SGL ausfiel, weil die Erlanger Halle gesperrt war und das Spiel verlegt werden musste, geht es nun also mit einwöchiger Verspätung in der heimischen Heinrich-Beck-Halle los. „Klar ist es immer blöd, wenn du zwölf Wochen auf ein Spiel hinfieberst und es dann abgesagt wird”, erklärt Trainer Thorsten Schmid, der in seine erste Saison mit den Heisemern geht. Ungenutzt blieb die Zeit allerdings nicht, wie Schmid betont: „Wir haben an unserer Struktur gearbeitet.”

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Die wohl letzte SGL-Saison

Der Auftakt in die Saison 2023/24 – angesichts der bevorstehenden Gründung einer Handball-Spielgemeinschaft mit Großsachsen, Lützelsachsen und Hohensachsenwahrscheinlich zugleich die letzte Spielzeit als SG Leutershausen – findet nun also zu Hause statt und dann auch noch gegen einen Gegner, der es in sich hat: Zweitliga-Absteiger Wölfe Würzburg, die am ersten Spieltag gegen Kornwestheim gewinnen konnten (34:33).

„Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die im Angriff mit Patrick Schmitt und Steffen Kaufmann zwei überragende Spieler hat”, sagt Thorsten Schmid über den Gegner. Ein Hammerstart in die Saison? Mit Sicherheit, denn es wird eine „große Herausforderung”, ist sich Schmid sicher. Die Vorfreude auf den Start ist allerdings mindestens ebenso groß. Thorsten Schmid: „Wenn du gleich zu Beginn gegen einen Zweitliga-Absteiger ranmusst, ist es natürlich schöner, wenn du in eigener Halle spielst.” Die Unterstützung der Zuschauer ist also wichtig, die Umsetzung der Spielidee ebenso.

Kompakte Abwehr, schnelles Umschalten

Neben dem schnellen Umschaltspiel, mit dem die SGL verhindern will, dass die Wölfe in die gewohnte, kompakte 6:0-Abwehr kommen, ist auch die eigene Abwehrleistung ein Augenmerk. „Für uns ist es wichtig, aus einer kompakten Abwehr mit viel Tempo nach vorne zu spielen“, erklärt Trainer Schmid die SGL-Philosophie. Und weiter: „Das ist die Grundvoraussetzung und das, was wir spielen wollen.”

Von einem „Schlüssel“, der viele Mannschaften vor eine große Herausforderung stellen soll, spricht Schmid dabei – und gibt auch bei den angeschlagenen Spielern Entwarnung. Sowohl Yessine Meddeb als auch Luca Mastrocola sowie Philipp UIrich sind zum Wochenende wohl wieder fit.

„Wir können in der momentanen Bestbesetzung auflaufen”, kündigt Schmid an und sagt zugleich in Richtung der Zuschauer: „Ich freue mich auf die Kulisse und habe hier nur positive Erinnerungen als gegnerischer Trainer gemacht.“ tb