SGL-Coach Thorsten Schmid fordert eine Reaktion seiner Mannschaft
„Wir haben etwas gutzumachen“, sagt der Trainer nach der bitteren Niederlage in Würzburg. Ein Spieler freut sich auf die Partie in Pforzheim nun ganz besonders.
Vielleicht war sie ja ein sogenanntes Hallo-Wach-Erlebnis, die unnötige Niederlage von Handball-Drittligist SG Leutershausen im jüngsten Auswärtsspiel in Würzburg. Zumindest hoffen die Verantwortlichen nach dem herben Rückschlag auf den richtigen Effekt.
„Wir haben etwas gutzumachen“, redet SGL-Coach Thorsten Schmid dann auch gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Jetzt müssen wir deutlich zeigen, dass wir ganz oben mitspielen wollen.“
Und so weiß wohl jeder Spieler, dass im Spiel beim Tabellenletzten TGS Pforzheim am Samstag, 17. Februar (19 Uhr), eine Reaktion in Form eines Sieges erwartet wird.
Alle sind fit und an Bord
Dass die Roten Teufel dazu durchaus in der Lage sind, steht für den Trainer außer Frage: „Eigentlich müssen wir nur das machen, was wir können.“ Grundsätzlich steht dem auch nichts im Wege, die Spieler sind fit, alle sind an Bord, wenn es am Samstag nach Pforzheim geht. Und die Stimmung ist auch gut – trotz der jüngsten Pleite.
„Wir müssen am Samstag 60 Minuten hohes Tempo gehen, dann haben wir gute Chancen“, weiß Schmid. Diese wiederum dann auch zu nutzen und nicht leichtfertig zu vertun, ist das Gebot der Stunde.
Schmid warnt vor Davor Sruk
Einfach wird das Spiel dennoch nicht. „Im Hinspiel haben wir zwar gegen die TGS Pforzheim mit sechs Toren gewonnen, aber wir haben uns lange Zeit schwergetan. Da war noch viel Sand im Getriebe“, erinnert sich der Coach.
Die TGS habe viele gute Einzelspieler und vor allem mit Kreisläufer Davor Sruk einen sehr starken und zudem torgefährlichen Mann. Diesen genau im Auge zu behalten sei eine besonders wichtige Aufgabe, so Schmid. Zudem setze die TGS alles daran, um aus dem „Kellerloch“ der Tabelle zu kommen.
„Ulles“ Rückkehr zur TGS
Ein Wiedersehen der besonderen Art feiert Sebastian Ullrich in Pforzheim. Der Torhüter war jahrelang bei der TGS aktiv und hat dort noch immer viele Fans. Vor zwei Jahren kehrte „Ulle“ wieder an die Bergstraße zurück.
In Pforzheim hat man trotz aller Wiedersehensfreude durchaus Respekt. Nicht nur vor dem Duo Hübe/Ullrich zwischen den Pfosten, sondern vor der ganzen Mannschaft. Mit der SGL komme ein Aufstiegskandidat in die Bertha-Benz-Halle, heißt es vonseiten der TGS.
So gesehen will die SGL die Pforzheimer natürlich nicht enttäuschen und der Favoritenrolle gerecht werden. Positiver Nebeneffekt: Der Anschluss an die Tabellenspitze bliebe erhalten.