Handball

SGL geht mit viel Rückenwind ins Heimspiel

Leutershausen will an die starke Leistung in Pforzheim im Heimspiel am Samstag gegen Kornwestheim anknüpfen, Zwei Spieler werden dabei aber wohl fehlen

Yessine Meddeb, hier im Spiel bei der TGS Pforzheim, gehört zu den Leistungsträgern der SG Leutershausen. Er wird dem Team der S3L auch in der kommenden Saison angehören und will nun auch gegen Kornwestheim wieder treffen. Foto: Jürgen Müller
Yessine Meddeb, hier im Spiel bei der TGS Pforzheim, gehört zu den Leistungsträgern der SG Leutershausen. Er wird dem Team der S3L auch in der kommenden Saison angehören und will nun auch gegen Kornwestheim wieder treffen.

Die Roten Teufel der SG Leutershausen erwarten zum nächsten Heimspiel der 3. Handball-Bundesliga am Samstag ab 19.30 Uhr die Salamander aus Kornwestheim. Der hohe Sieg bei der TGS Pforzheim beflügelt die Bergsträßer. Doch ein Spaziergang wird das Heimspiel morgen sicher nicht, aber das gilt für alle Spiele der 3. Liga. Dennoch geht die SGL mit viel Optimismus in die Partie.

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

„Die Mannschaft ist gut drauf“, schmunzelt SGL-Coach Thorsten Schmid, der froh ist, dass die Personalien für die kommende Saison geklärt sind. Dafür gibt es nach dem 31:17-Erfolg in Pforzheim auch Grund genug. Zumal fast alle Bord sind; Kevin Bitz allerdings ist noch krank, hinter seinem Einsatz am Samstag steht noch ein Fragezeichen. Und auch Luca Mastrocola hat sich von dem Foul im Spiel gegen Pforzheim nicht erholt. „Er hat durch den Schlag ins Gesicht eine Gehirnerschütterung erlitten“, berichtet der Trainer, der nicht von Mastrocolas Einsatz ausgeht. TGS-Kreisläufer Davor Sruk hatte dafür die Rote Karte kassiert.

„Wir dürfen den SV Salamander Kornwestheim nicht unterschätzen“, mahnt Thorsten Schmid, „das ist eine spielstarke Mannschaft mit guten Einzelspielern.“ Mit Jan Reusch und Felix Kazmeier habe Kornwestheim zwei sehr gute Spieler im Rückraum, die schnell im Umschaltspiel agieren könnten. „Diese Spieler müssen wir besonders gut im Auge behalten.“ Im Training werde man sich auch gut auf das Angriffsspiel und die flexible Abwehr der Salamander vorbereiten.

Für Schmid gilt Kornwestheim weiterhin als eine der besseren Mannschaften in der Liga. In der Hinrunde waren die Roten Teufel jedoch überlegen und besiegten im Auswärtsspiel die Salamander mit 34:30. Kornwestheim liegt derzeit auf dem achten Tabellenplatz, die SGL auf dem fünften. Wobei hier weiterhin die Spiele gegen Erlangen fehlen. Die SGL hofft jedenfalls beim Heimspiel am Samstag auf die breite Unterstützung der Fans. In einer vollen Halle mit vielen Trommeln und euphorischer Stimmung gewinnt es sich einfach besser. Die Dauerkartenbesitzer des TVG Großsachsen, der erst am 2. März in der Abstiegsrunde der Oberliga wieder spielt, haben, wie bei allen verbleibenden Spielen, freien Eintritt. feh