S3L: Trainer Thorsten Schmid wirft hin
Der Trainer der ersten Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft S3L beendet vorzeitig seine Tätigkeit. Wer übergangsweise übernimmt und wer ab der neuen Saison auf der Trainerposition in Hirschberg steht.
Hirschberg. Thorsten Schmid hat überraschend und mit sofortiger Wirkung seine Trainertätigkeit mit der Saase3Leutershausen beendet. Wie der Verein mitteilte, übernimmt der bisherige Co-Trainer Liviu Ianos als Interimstrainer die 1. Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft S3L. Die Geschäftsführung und sportliche Leitung der S3L bedauern diesen Schritt, der aus persönlichen Gründe geschehe.
„Trainer und Mannschaft haben immer gut zusammenarbeitet“, so Mark Wetzel, sportlicher Leiter der S3L. Man habe gemeinsam trotz der verletzungsbedingt oft schwierigen Personalsituation vieles erreicht und sich in der 3. Handball-Liga gut behauptet. „Thorsten war und ist ein guter Trainer, da gibt es keine Fragenzeichen“, stellt Mark Wetzel klar. Auch die Mannschaft habe die Nachricht gefasst aufgenommen. Ianos, der nun interimsweise einspringt, ist seit vielen Jahren dem Handball in Leutershausen eng verbunden und kennt als Co-Trainer die Mannschaft sehr gut. Auch wenn die Suche läuft, sei es eher unwahrscheinlich, dass man bis zum Wochenende noch einen Namen nennen könne.
Trainer ab Saisonbeginn 25/26 steht fest
Nach seiner Trainertätigkeit bei der SGL wechselte zur Saison 2024/25 Schmid zur S3L, wo er Anfang Februar seinen Rücktritt zum Saisonende erklärte. Die Nachfolge war mit dem Pforzheimer Florian Taafel bereits gefunden. Für die letzten acht Spiele soll nun noch ein guter Übergang gefunden werden. Mark Wetzel versichert: „Mit Livio Ianos sind wir da zunächst einmal gut aufgestellt.“ Er gebe der Mannschaft die nötige Sicherheit und Ruhe, um sich der Situation zu stellen.
Top-Spiel gegen die HSG Krefeld Niederrhein
Die S3L erwartet am Samstag in der Heinrich-Beck Halle den absoluten Favoriten der Saison. Krefeld steht unangefochten auf dem 1. Tabellenplatz und wird es den Hirschbergern schwer machen. Doch oft haben die vermeintlich Chancenlosen etwas Glück und überraschend die Nase vorn – es verspricht ein spannendes Spiel zu werden. „Und wer weiß“, gibt sich Wetzel optimistisch, „vielleicht gelingt ja ein kleines Wunder und wir behalten die Punkte in der Halle“.
Anwurf in der Heinrich-Beck Halle am 8. März ist um 19.30 Uhr. „Gerade jetzt brauchen wir die breite Solidarität und das Feuer der Halle“, so Mark Wetzel. (feh/sig)