Basketball

Sharks-Senioren sind kaputt, aber glücklich

Die Spieler der BG Viernheim/Weinheim freuen sich über die Teilnahme an der Deutschen Ü40-Meisterschaft

Das Ü40-Team bestand aus Martin Volpert, Fehrat Guberaj, Arvydas Vaitiekus, Erick Guessombol-Yong (alle Mannheim), Daniel Lohrke, Alessandro Peckmann, Sebastian Geister, Florian Keutel, Björn Raasch, Dominik Träger, Andreas Bissinger und Nurettin Kocak von der BG Viernheim/Weinheim. Foto: BG Viernheim/Weinheim
Das Ü40-Team bestand aus Martin Volpert, Fehrat Guberaj, Arvydas Vaitiekus, Erick Guessombol-Yong (alle Mannheim), Daniel Lohrke, Alessandro Peckmann, Sebastian Geister, Florian Keutel, Björn Raasch, Dominik Träger, Andreas Bissinger und Nurettin Kocak von der BG Viernheim/Weinheim.

Während die Rhein-Neckar Metropolitans heute und morgen in der Weinheimer TSG-Halle die erste hohe Hürde zur Nachwuchs-Bundesliga nehmen wollen, hat das gemeinsame Ü40-Basketballteam der SG Mannheim und BG Viernheim/Weinheim seinen Saisonhöhepunkt jetzt hinter sich. In Lich sprang bei der Deutschen Meisterschaft ein starker sechster Platz heraus. Musste man sich bei der vorangegangenen Südwestdeutschen Meisterschaft noch als Team zusammenfinden, gingen diesem Turnier nun mehrere Wochen gemeinsame Vorbereitung voraus. Der erste Gegner war mit Breitengüssbach der Meister des Bereiches Südost-Deutschland. Insbesondere unter den Körben dominierte das SG/BG-Team den Gegner fast nach Belieben. Eine gute Defensivleistung und eine flüssige Offense führten in einem engen, hart umkämpften Spiel zum ersten Tagessieg mit 53:50.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Nach nur einem Spiel Pause ging es gegen den mehrmaligen Seniorenmeister, die mit ehemaligen Bundesligaprofis gespickte Mannschaft des SV Hagen/Haspe. Doch beflügelt durch den ersten Tagessieg ging die Mannschaft der SG/BG beherzt ans Werk und gestaltete von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Das erste Viertel wurde 18:16 gewonnen. Anschließend fand die routinierte Hagener Mannschaft jedoch auch gegen gute Defense ihre Abschlüsse und drehte das Spiel. Trotz enormem Einsatz gelang es nicht, konstant an Hagen dran zu bleiben und so bauten diese ihren Vorsprung bis zum 49:56-Endstand aus.

Am zweiten Tag geht nicht mehr viel

Erschöpfungsbedingt lief es am zweiten Turniertag nicht mehr gut für das SG/BG Team. Man spielte angeschlagen gegen Rasta Vechta. Lief es am Anfang noch recht gut, schaffte es Vechta im Laufe des Spiels immer mehr, die Lücken in der eigenen Verteidigung gut zu nutzen und ihre erfahrenen Ex-Bundesligaspieler um den ehemaligen Nationalspieler Dirk Mädrich in Szene zu setzen. So wurde das dritte Gruppenspiel beim 38:63 sehr deutlich verloren. Zum Spiel um Platz fünf, für das man sich qualifiziert hatte, kam es danach nicht mehr, da verletzungsbedingt keine einsatzfähige Mannschaft mehr zur Verfügung stand.

Mit dem sechsten Platz in der Tasche trat man den Rückweg an mit dem positiven Fazit an, auch gegen die Topteams durchaus Möglichkeiten gehabt zu haben. Deutscher Meister wurde der FC Bayern München um den 141-fachen Ex-Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla, der das Finale denkbar knapp mit 50:48 gegen den BG-Gruppengegner Hagen gewinnen konnte. jr