Spitzenreiter Heddesheim strauchelt
Die SG-Löwen rutschen nach der Heimniederlage gegen Plankstadt auf dem zweiten Platz. Aber noch ist nichts verloren
Jetzt hat es die Löwen der SG Heddesheim doch wieder erwischt: Eigentlich wollte sich der Badenliga-Spitzenreiter im Heimspiel gegen die Handball Wölfe Plankstadt für die Hinspielniederlage revanchieren, stattdessen kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Schmitt ein 22:28, bei dem es wenig schön zu schreiben gibt. Im Badenliga-Spitzenspiel waren die Gäste aus Plankstadt das eindeutig bessere Team und deshalb am Ende auch der verdiente Sieger.
Aus einer guten Anfangsphase mit einem 2:6 Vorsprung nach elf Minuten zog Plankstadt sicherlich noch mehr Selbstvertrauen und trat auch entsprechend selbstbewusst auf. Zwar konnten die Löwen bis zur 22. Minute auf 6:8 verkürzen, aber schon bis dahin hatte man einige gute Chancen liegen lassen und den Gegner weiter aufgebaut. Konsequente offensive Abwehrarbeit, schnelles Umschaltspiel auch nach Gegentoren und das effektivere Abschlussverhalten führten bis zur Pause für Plankstadts 14:9-Pausenführung.
Nie zur Form gefunden
Auch nach Wiederanpfiff schwächelte die SGH in diversen Situationen und konnte so nicht die durchaus mögliche Aufholjagd starten. Die Gäste spielten weiter ihr Spiel und erzielten auch in der zweiten Halbzeit zu viele einfache Tore – nach schwachen Abschlüssen oder technischen Fehlern auf Heddesheimer Seite. Die Gastgeber versuchten, mit dem siebten Feldspieler zum Erfolg zu kommen, aber auch dieses Mittel fruchtete nicht. Punktgleich mit dem TV Hardheim steht man jetzt aber noch immer auf Platz zwei der Tabelle, wo die Löwen nach Dossenheim und dem Heimspiel gegen Viernheim dann am 20. April antreten müssen. Noch ist nichts verloren. gei
SG Heddesheim: Ehret, Kolander; Kirschner (4), Reisig (4), Kettner (3), Dennhardt (2), Engels (2), Badent (1), Bauer (1), Becker (1), Hoffmann (1), Pugar (1), Stephan (1), Walzenbach (1).