Volles Programm bei den Damen des TTC 1946 Weinheim
Der Bundesligist empfängt am Sonntag zunächst den schwäbischen Rivalen aus Böblingen, anschließend reist der Tross direkt weiter in die Bundeshauptstadt.
High Noon heißt es für die Tischtennis-Damen des TTC 1946 Weinheim am Sonntag, wenn es bereits um 12 Uhr in der Ersten Bundesliga gegen den Rivalen aus dem Ländle, den SV Böblingen, um Punkte für die Tabelle geht. Und Punkte müssen auch dringend her, denn mit 4:8 belegt der amtierende Vizemeister aktuell den letzten Rang.
Zu einer eher ungewöhnlichen Zeit beginnt die Partie in der Heisenberg-Halle, weil die Weinheimerinnen gleich nach Spielende nach Berlin aufbrechen müssen, um dort zu noch ungewöhnlicherer Zeit am frühen Montagabend (17.30 Uhr) auch noch die Begegnungen gegen den ttc berlin eastside auszutragen.
Böblingen mit ausgeglichener Bilanz
Die Böblingerinnen weisen nach zuletzt zwei Unentschieden eine ausgeglichene Bilanz von 6:6 auf, und auch gegen Weinheims letzten Gegner Berlin teilte man sich die Punkte. Die Schwaben stellen mit Qianhong Gotsch und Annett Kaufmann allerdings ein extrem starkes vorderes Paarkreuz, die in dieser Runde mit 10:2 beziehungsweise 8:4 eine sehr gute Bilanz aufweisen. Dass aber auch dieses Duo zu schlagen ist, haben Weinheims Akteurinnen in der vergangenen Runde bewiesen – beim 6:3 in Böblingen und beim 6:2 zu Hause; hier waren weder Annett Kaufmann noch Bruna Takahashi dabei.
Im hinteren Paarkreuz könnte vielleicht mehr für den TTC 46 drin sein. Mit Mitsuki Yoshida und Alexandra Kaufmann bieten die Böblinger hier schließlich zwei etwas weniger starke Kräfte auf. Für den TTC 46 geht am Sonntag indes die Bestbesetzung mit Bruna Takahashi, Yuan Wan, Mateja Jeger und Sophia Klee an die Platten, und mit ein wenig Glück und der Unterstützung des Publikums könnte der Aufwärtstrend aus dem letzten Spiel fortgesetzt werden. Es ist wohl ein enges Match zu erwarten.
Spiel vom 26. November wird nachgeholt
Mit voller Mannschaft, also zusätzlich mit Daria Trigolos, reist der Tross dann gleich in die Bundeshauptstadt weiter, um das verschobene Spiel vom 26. November nachzuholen. Die Berlinerinnen hatten damals auf einer Verlegung bestanden, weil ihre Nachwuchsspielerin Josephina Neumann zu einem offiziellen Turnier musste. Nun sollte sie, obwohl nur Nummer 8 der Setzliste, doch wohl dabei sein. Übrigens: Die Berliner Spitzenkräfte Nina Mittelham und Britt Eerland waren bisher nur ein- beziehungsweise dreimal an den Platten, sodass die Aufstellung der Gastgeber noch eine Wundertüte ist.
Auch deshalb ist der Durchmarsch der Berlinerinnen zum wiederholten Titelgewinn derzeit noch etwas im Stocken. Chancenlos dürfte der TTC 46 also auch gegen den Meister nicht sein. hol