Django Asül & Co. - die neue Saison im Max in Hemsbach
Vorverkauf für das Herbst- und Winterprogramm in Hemsbach läuft. Wer das Programm am 15. September eröffnet.
Wie „groovt“ Mundart? Geht das überhaupt? Ja! Das beweisen Arnim Töpel und die Töpelkings am Sonntag, 15. September, zur Eröffnung des Herbst- und Winterprogramms in der städtischen Kulturbühne Max in Hemsbach. „Mundart Grooves“ ist ein „Muss“ für alle Fans des Kurpfälzer Dialekts, schreibt die Stadtverwaltung in einer Programmübersicht.
Sensible Chansons von Lucy van Kuhl
Ganz anders klingt es bei Lucy van Kuhl. Mit ihren sensiblen Chansons und knackig-pointierten Kabarettliedern befindet sie sich immer „Dazwischen“ und zeigt am Sonntag, 29. September, dass dieser „Dazwischen-Zustand“ etwas Aufregendes hat. „Wie schlimm ist es, mal eine Zeit lang auf zwei halben Stühlen zu sitzen?“
Grammophonlesung zu ernstem Thema
Ein Koffergrammophon bringt Jo van Nelsen am 12. Oktober in die ehemalige Synagoge mit und entführt das Publikum mit seiner Grammophonlesung „Kabarett(isten) im KZ“ in eine dunkle Zeit der Geschichte. Ein multimedialer Abend, an dem es trotzdem viel zu lachen gibt – denn die vorgestellten Künstler waren Meister ihres Fachs.
Humor in Politik und Alltag
Ein Meister seines Fachs ist auch Jens Neutag, der am 20. Oktober zum ersten Mal in der Kulturbühne Max zu Gast sein wird. Mit seinem „Kabarett oberhalb der Gürtellinie“ spürt der Künstler zielsicher den Humor in Politik und Alltag auf und beweist ganz nebenbei, dass man über die Wahrheit wahrhaft gut lachen kann, denn: „Gegen Sätze . . . ziehen sich aus“,
Gypsy-Swing mit Joscho Stephan
Joscho Stephan, der geniale Gitarrist, versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy-Swing-Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy-Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Am 27. Oktober ist er mit seinem Quartett im Max zu erleben.
Unkraut mit „Anschiss“ und eine märchenhafte Premiere Lust auf „Anschiss“? Dann ist Ausbilder Schmidt, der Drecksack der Nation, genau der Richtige. Seit 25 Jahren auf der Bühne kommt er zu dem Fazit: „Unkraut vergeht nicht!“ Gnadenlos streng heizt er seinem Publikum ein, bis es brüllt vor Lachen. Das beweist er am 10. November. „Ausbilder Schmidt – du musst es erlebt haben. Oder willst du immer eine Lusche bleiben?“
Märchenwelt von Andersen und Grimm
Oder doch lieber Märchen? Am 17. November, 15 Uhr, entführen Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer Groß und Klein in die Märchenwelt von Andersen und Grimm. Als kleine Theaterstücke inszeniert, schlüpfen die Schauspielerinnen in verschiedene Rollen und erwecken so die Geschichten zum Leben. Ein Erlebnis für die ganze Familie und noch nie dagewesen in der Kulturbühne Max.
„Schon dagewesen“ sind hingegen Laurent Leroi (Akkordeon) & Michael Herzer (Kontrabass). Sie präsentieren am 24. November in der ehemaligen Synagoge eine Mixtur aus Klassikern und Eigenkompositionen, aus Freude, Trost und Lebensklugheit, begleitet von lakonischen Kommentaren zur Geschichte der gespielten Stücke. Ja, das Leben ist traurig, aber so traurig nun auch wieder nicht.
Den Schlussakkord in diesem Jahr gibt es mit Gitarrenmusik und einem Blick zurück: Beim Gitarrenkonzert in der Adventszeit sorgen am Sonntag, 8. Dezember, Ralf Gauck und Jacques Stotzem für Hörgenuss vom Feinsten. Gauck wird von der Fachpresse als „Meister der stillen Töne“ bezeichnet und hat mehrfach die Auszeichnung „bester Bassist“ erhalten. Stotzem ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen und gehört zu den absoluten Favoriten der aktuellen Gitarrenszene.
Nicht fehlen darf natürlich Django Asül mit seinem „Rückspiegel 2024“, in den er bereits im ausgehenden alten Jahr am 15. Dezember schaut. Mit bissigem Blick, urkomischen Wortwitz und wie immer energiegeladen nimmt der Kabarettist die Ereignisse der letzten zwölf Monate ins Visier. Wer das ablaufende Jahr so kurzweilig serviert bekommt, freut sich garantiert und amüsiert auf 2025, schreibt die Stadtverwaltung.
Vorschau auf 2025
Und das zu Recht, denn im Januar geht es unvermindert weiter. „Ich freue mich schon jetzt auf jede einzelne Vorstellung“, so Regine Neubert, Mitarbeiterin im Rathaus und verantwortlich für das städtische Kulturprogramm und zählt auf: „Mit Café del Mundo, Harry Keaton, Sekt and the City, Inka Meyer, Irith Gabriely, Mia Pittroff, Tina Häussermann, Holger Paetz, Konstantin Schmidt, Nina Buschmann und Teja Gerken, Stephan Lucas, Lars Redlich sowie Gionni die Clemente und Andrea Ferreira haben wir für das kommende Jahr wieder Top-Künstlerinnen und Künstler gewonnen.“
Auch für diese Vorstellungen ist der Vorverkauf bereits geöffnet. Karten für alle Veranstaltungen sind online telefonisch unter der Hotline 01806700733, im Bürgerbüro der Stadt Hemsbach und im Kartenshop der DiesbachMedien erhältlich. Ausführliche Informationen zum Kulturprogramm gibt es unter Homepage der Kulturbühne.