DIY: Holunderblütenküchlein
Ende Mai und Anfang Juni blühen die Holunterblütenbüsche üppig und duftend in den Gärten und an Feldern.
Ende Mai und Anfang Juni blühen die Holunterblütenbüsche üppig und duftend in vielen Parks und Gärten. Zu kaufen gibt es die weiß blühenden Pflanzen nicht. Ein Grund mehr, sie von eurem nächsten Familienausflug mitzubringen. Die beste Pflückzeit ist die sonnige Mittagszeit, da haben die Blüten das meiste Aroma (Büsche am Straßenrand eignen sich nicht, hier ist die Schadstoffbelastung hoch).
Geerntet werden sollte der Holunder ohne Blätter, beim Transport solltet ihr darauf achten, die Blüten nicht zu zerdrücken. Und anschließend sollten sie zeitnah verarbeitet werden. Übrigens: In rohem Zustand sollte man die Blüten oder Beeren sie nicht essen, so sind sie leicht giftig. Erst durch das Erhitzen und Kochen werden sie genießbar. Aus den gekochten Blüten lassen sich die unterschiedlichsten Leckereien herstellen. Von Holler-Sekt, über Sirup und Limonade, bis hin zu Holunderblütenküchlein.
Das brauchen wir für Holunderblütenküchlein:
10 bis 12 Holunderblüten-Dolden
200 g Mehl
250 g Milch
6 Eier
200 Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Öl oder Kokosfett zum Backen
Und so wird’s gemacht:
Die Zutaten zu einem dünnen Teig verrühren. Blütendolden abwaschen und sanft trockentupfen, bzw. ausschütteln und trocknen lassen. Dann Mehl mit Eigelb, Milch, Wasser (oder anderen Flüssigkeiten) und einer Prise Salz in einer Schüssel zu einem flüssigen Teig verrühren und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Das Eiweiß mit Vanillezucker steif schlagen und unter den Teig heben.
Öl in einer Pfanne erhitzen, die Blütendolden einzeln in den Teig tauchen und in der Pfanne goldgelb ausbacken. Vorsichtig herausheben und abtropfen lassen. Sie schmecken am besten ganz frisch.
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