Verkehr

A66 nach Unfall Richtung Norden teilweise wieder frei

Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift «Gesperrt». Foto: David Young/dpa/Symbolbild
Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift «Gesperrt».

Fulda (dpa/lhe) - Nach einem tödlichen Lkw-Unfall am Mittwochnachmittag auf der A66 in Osthessen ist die Autobahn in Fahrtrichtung Norden am Morgen danach teilweise wieder freigegeben. Wie ein Sprecher der Polizei in Fulda am Donnerstagmorgen sagte, ist der linke Fahrstreifen Richtung Fulda wieder befahrbar. Die Autobahnmeisterei habe die Reinigung der Fahrbahn übernommen. Der Verkehr wird demnach an der Aufräumstelle vorbeigeleitet. Die rechte Spur und der Standstreifen blieben wegen der Reinigungsarbeiten zunächst gesperrt.

Ein Lkw-Fahrer war früheren Angaben zufolge ums Leben gekommen, nachdem er in Höhe Flieden (Kreis Fulda) mit seinem Laster auf das Ende eines Staus aufgefahren war, der sich wegen der Bauernproteste gebildet hatte. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden ein weiterer Mensch schwer, ein anderer leicht verletzt. Bei dem Unfall wurden durch die Wucht des Aufpralls drei am Stauende stehende Lkw aufeinander geschoben, einer von ihnen hatte Heizöl geladen. Mehrere Tausend Liter Öl liefen aus. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 245 000 Euro.

Die A66 war aufgrund der genehmigten Schlepperdemo für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt gewesen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt.