AfD-Kandidat scheitert bei Wahl für Vizepräsidentschaft
Die AfD-Fraktion ist bereits mehrfach in ihrem Ansinnen gescheitert, einen Vizepräsidentenposten im Landtag mit einem Abgeordneten aus ihren Reihen zu besetzen. Nun hat sie es erneut versucht.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die AfD-Fraktion im hessischen Landtag ist zum wiederholten Mal mit dem Versuch gescheitert, einen Vizepräsidenten des Parlaments zu stellen. Ihr Kandidat, der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Lobenstein, bekam in drei geheimen Wahlgängen nur zwischen 23 und 26 Ja-Stimmen - bei 96 bis 99 Nein-Stimmen.
Die AfD-Fraktion hat gegenwärtig 25 Abgeordnete. Auch drei unterdessen fraktionslose Parlamentarier haben ihr einst angehört.
Es war in der laufenden Legislaturperiode der vierte vergebliche Versuch der AfD-Fraktion, einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten beziehungsweise der Vizepräsidentin wählen zu lassen. Der 58 Jahre alte Lobenstein war 2023 über die AfD-Landesliste in den Landtag gewählt worden.
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann von der CDU hat derzeit vier Stellvertreter: Daniela Sommer (SPD), Angela Dorn (Grüne), Frank Lortz (CDU) und René Rock (FDP).