Landtag

AfD-Kandidat scheitert bei Wahl für Vizepräsidentschaft

Die AfD-Fraktion hat erneut erfolglos versucht, einen Landtagsvizepräsidentenposten mit einem eigenen Abgeordneten zu besetzen. Es ist nicht der erste Versuch des Kandidaten.

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) hat derzeit vier Stellvertreter. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) hat derzeit vier Stellvertreter. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die AfD-Opposition im hessischen Landtag bleibt ohne Vizepräsidenten-Posten. Der AfD-Landtagsabgeordnete Patrick Schenk scheiterte am Abend in Wiesbaden in drei geheimen Wahlgängen. Er erhielt nur zwischen 25 und 27 Ja-Stimmen - bei 94 bis 98 Nein-Stimmen. Die Zahl aller abgegebenen gültigen Stimmen sank dabei in den drei Runden von 125 auf 120.

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Die AfD-Fraktion hat gegenwärtig 25 Abgeordnete. Auch drei unterdessen fraktionslose Parlamentarier haben ihr einst angehört. Schenk war 2024 über die AfD-Landesliste ins Parlament eingezogen. Er scheiterte bereits Mitte Mai bei dem Versuch, Landtagsvizepräsident zu werden.

Fünf Fraktionen und vier Posten für Vizepräsidenten 

In der laufenden Legislaturperiode hat die AfD, die größte Oppositionsfraktion, zum wiederholten Mal vergeblich versucht, einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten oder der Vizepräsidentin wählen zu lassen.

Im hessischen Landesparlament gibt es fünf Fraktionen. Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) hat derzeit vier Stellvertreter: Daniela Sommer (SPD), Angela Dorn (Grüne), Frank Lortz (CDU) und René Rock (FDP).