Medien

Angebote zur Medienkompetenz sollen vernetzt werden

Wiesbaden (dpa/lhe) - Desinformation erkennen und begegnen: In Hessen sollen Angebote und Projekte für eine bessere Medienkompetenz vernetzt und koordiniert werden. Das Vorhaben stellten am Montag Vertreter der Landesregierung, der Medienanstalt Hessen, der Landeszentrale für politische Bildung, des Hessischen Rundfunks und von Hitradio FFH in Wiesbaden vor.

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«Menschen aller Altersgruppen müssen Zugang zu Angeboten erhalten, die ihnen helfen, Manipulation, Demagogie, und Populismus zu erkennen und Fake-News von seriösen Botschaften zu unterscheiden», erklärte Staatskanzleichef Axel Wintermeyer (CDU). Geplant ist der Aufbau eines Strategieforums Medienkompetenz, das die Angebote bündeln und eine bessere Vernetzung gewährleisten soll.

Dabei soll es auch um den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, die Chancen biete, aber auch erhebliche Risiken, wie Wintermeyer erklärte. Aufklärung könne zudem nicht früh genug ansetzen, denn gerade junge Menschen seien Hass und Hetze im Netz ausgesetzt und Zielgruppe von Manipulationsversuchen.