Schwere Brandstiftung

Bewohner zündelt in Obdachlosenheim - Schaden sechsstellig

In einem Zimmer in einer Frankfurter Obdachlosenunterkunft bricht ein Feuer aus. Verantwortlich soll ein 32 Jahre alter Bewohner sein. Was weiß die Polizei über sein mögliches Motiv?

Ein Bewohner wurde durch die Feuerwehr gerettet. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
Ein Bewohner wurde durch die Feuerwehr gerettet. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er im Zimmer einer Obdachlosenunterkunft in Frankfurt einen Kleiderhaufen angezündet und damit einen größeren Brand verursacht haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen 32-Jährigen. Drei Zimmer hätten am frühen Sonntagvormittag komplett in Brand gestanden, teilte eine Sprecherin der Polizei Frankfurt mit. Nach derzeitigen Informationen sei bei dem Brand niemand verletzt worden, hieß es. 

Das Feuer sei gegen 8.45 Uhr ausgebrochen. Während des Einsatzes sei ein Mensch durch die Feuerwehr aus seinem Zimmer gerettet worden. Für die Löscharbeiten war das Wohnheim im Frankfurter Ostpark den Angaben zufolge vollständig geräumt worden. 

Motiv noch unklar

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Der Tatverdächtige habe sich in der Unterkunft das Zimmer mit einem weiteren Bewohner geteilt. Warum er den Kleiderhaufen anzündete, war laut der Sprecherin noch unklar. Die Polizei bezifferte den Schaden im unteren sechsstelligen Bereich. Gegen den 32-Jährigen wird nun wegen schwerer Brandstiftung und versuchter Tötung ermittelt.