Wahlen

Boris Rhein will auch nach Bundestagswahl in Hessen bleiben

Im Bund werden die politischen Karten neu gemischt. Womöglich werden künftig weitere prominente Christdemokraten in Berlin gebraucht. Was sagt Ministerpräsident Rhein dazu?

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), hier mit CDU-Landesgeneralsekretärin Anna-Maria Bischof, zieht es nach eigenen Worten nicht in die deutsche Hauptstadt. (Archivfoto) Foto: Andreas Arnold/dpa
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), hier mit CDU-Landesgeneralsekretärin Anna-Maria Bischof, zieht es nach eigenen Worten nicht in die deutsche Hauptstadt. (Archivfoto)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Auch wenn seine Partei nach der vorgezogenen Bundestagswahl Teil der neuen Bundesregierung würde, will der CDU-Politiker Boris Rhein Ministerpräsident von Hessen bleiben. «Das ist mein Land, hier lebe ich seit meiner Geburt, hier fühle ich mich wohl und das ist das, was ich machen möchte», sagte der 52-Jährige dem Sender Hit Radio FFH. «Wir haben genügend in Berlin, die das können. Ich habe meine Aufgabe hier in Hessen.» 

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Mit Blick auf die gewonnene hessische Landtagswahl im Oktober 2023 ergänzte Rhein: «Die Wählerinnen und Wähler haben mir den Auftrag erteilt und diesen Auftrag möchte ich auch ausführen.» In Hessen regiert die CDU seit Januar 2024 zusammen mit der SPD. 

Auch für den Bund ist künftig Schwarz-Rot neben anderen möglichen Koalitionen in der politischen Diskussion. Nach dem Aus der Ampel-Regierung in Berlin ist der 23. Februar 2025 für die vorgezogene Bundestagswahl ins Auge gefasst.