Politik

Bouffier-Sohn hat gute Chancen auf Landtagsmandat

Volker Bouffier (CDU, 3vl) geht zu einem Wahllokal, um dort seine Stimme für die Landtagswahl abzugeben. Neben ihm geht seine Ehefrau Ursula, rechts Sohn Volker, links sein Sohn Frederik. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
Volker Bouffier (CDU, 3vl) geht zu einem Wahllokal, um dort seine Stimme für die Landtagswahl abzugeben. Neben ihm geht seine Ehefrau Ursula, rechts Sohn Volker, links sein Sohn Frederik.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Sohn von Ex-Ministerpräsident Volker Bouffier, Frederik Bouffier (beide CDU), hat gute Chancen auf ein Mandat im hessischen Landtag. Auf dem Vorschlag für die CDU-Landesliste zur Landtagswahl am 8. Oktober steht der 32-Jährige auf Platz 16. Über den Listenvorschlag wird nun bei einem Parteitag am 24. Juni abgestimmt, wie eine Parteisprecherin am Dienstag sagte.

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Auf Platz 1 steht Ministerpräsident Boris Rhein, gefolgt von der CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Ines Claus, und Landtagspräsidentin Astrid Wallmann. Das Hessen-Team setze auf eine Balance aus Erfahrung und Erneuerung und sei jünger und weiblicher als je zuvor, erläuterte der Vorsitzende des Wahlvorbereitungsausschusses der Partei, Bernd Siebert. Er hatte die Liste am Montag dem CDU-Landesvorstand vorgestellt.

Auf den ersten 20 Plätzen sind 8 Frauen vertreten. Diese Quote von 40 Prozent liege über den Satzungsvorgaben, wonach jeder dritte Platz einer Frau vorbehalten ist, sagte eine Parteisprecherin.

Frederik Bouffier ist schon seit langem in der Kommunalpolitik aktiv und trat 2021 als Kandidat für die Gießener Oberbürgermeisterwahl an. Sein Vater Volker war von 2010 bis 2022 hessischer Ministerpräsident. Die CDU ist in der laufenden Legislaturperiode mit 40 Sitzen im Landtag vertreten.