Verkehr

Bündnis fordert gerechtere Verkehrspolitik in Hessen

Das neu gegründete «Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Hessen» setzt sich für eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende ein - und stellt Forderungen an die neue Landesregierung.

Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße zwischen einem parkenden und fahrenden Auto vorbei. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße zwischen einem parkenden und fahrenden Auto vorbei.

Frankfurt (dpa/lhe) - Ein neues Bündnis will die Mobilitätswende in Hessen vorantreiben. Von der Landesregierung forderte das «Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Hessen» am Dienstag eine gerechtere und ökologischere Verkehrspolitik. Anlass der Forderungen ist der Nahmobilitätskongress der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) am kommenden Donnerstag. Zu dem Bündnis gehören neben Gewerkschaften, Umwelt-, Verbraucherschutz- und Sozialverbänden auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau.

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Immer noch hätten zu wenige Menschen in Hessen Zugang zu nachhaltiger Mobilität, teilte das Bündnis mit. In den Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) müsse deshalb mehr Geld investiert werden. «Das aktuelle Verkehrssystem mit seinem Fokus auf den privaten Autoverkehr muss so verändert werden, dass es die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen fördert.»