Landtagswahl

CDU-Spitzenkandidat Hagel lehnt AfD-Angebot zu Bündnis ab

Die AfD könnte ihr Ergebnis bei der Landtagswahl fast verdoppeln. Was CDU-Spitzenkandidat Hagel und AfD-Kandidat Frohnmaier im SWR dazu sagen.

CDU-Landeschef Manuel Hagel will sich nicht mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Foto: Markus Lenhardt/dpa
CDU-Landeschef Manuel Hagel will sich nicht mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen lassen.

Stuttgart (dpa) - CDU-Landeschef Manuel Hagel hat ausgeschlossen, sich mit Hilfe der AfD zum Regierungschef in Baden-Württemberg küren zu lassen. «Für mich ist kein Amt der Welt so wichtig, dass ich mich mit Stimmen der AfD dort hineinwählen lasse», sagte der CDU-Spitzenkandidat im SWR. «Es kommt für mich nicht infrage, dass ich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt werden würde, auch wenn's die rechnerische Möglichkeit gibt.»

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Nach Hochrechnungen von ARD und ZDF könnte neben einem Bündnis aus Grünen und CDU auch eines von CDU und AfD eine Mehrheit im Landtag haben. Die AfD dürfte ihr Ergebnis demnach im Vergleich zur Landtagswahl 2021 nahezu verdoppeln. 

AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier sagte im SWR, eigentlich gebe es in Baden-Württemberg eine bürgerlich-konservative Mehrheit. «Herr Hagel, das Angebot steht: Die AfD ist eine bürgerlich-konservative Partei. Vielleicht schaffen wir's ja auch irgendwann mal auf 'en Espresso.»