Finanzen

Chef der Landesbank Helaba kündigt Abtritt für 2027 an

Deutschlands drittgrößte Landesbank steht vor einem Wechsel an der Spitze im kommenden Jahr. Der langjährige Vorstandschef Thomas Groß kündigt den Wechsel in den Ruhestand an.

Thomas Groß ist seit vielen Jahren bei der Helaba tätig. (Archivbild) Foto: Steffen Matthes/Helaba/dpa
Thomas Groß ist seit vielen Jahren bei der Helaba tätig. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) steuert auf einen Führungswechsel zu. Vorstandschef Thomas Groß gehe mit Ablauf seines Vertrages im Oktober 2027 auf eigenen Wunsch in Ruhestand, teilte das Institut in Frankfurt mit. Der Verwaltungsrat habe daher auf seiner heutigen turnusmäßigen Sitzung den Nachfolgeprozess eingeleitet. Der studierte Wirtschaftsingenieur Groß ist seit Juni 2020 Vorstandschef der Helaba und derzeit zugleich Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB). 

«Die Helaba war und ist für mich eine Herzensangelegenheit», sagte Groß (61). Nach insgesamt mehr als 20 Jahren Vorstandstätigkeit, davon 15 Jahre bei der Helaba, sei aber ein guter Zeitpunkt gekommen, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. 

«Wir hätten die Zusammenarbeit mit Thomas Groß bei der Helaba gerne fortgesetzt, respektieren aber seine persönliche Entscheidung, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern», erklärte Stefan Reuß, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Helaba. Zugleich dankte er Groß dafür, dass er mit seiner frühen Erklärung einen geordneten Prozess zur Nachfolge ermögliche. 

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Die Helaba mit rund 6.900 Beschäftigten weltweit ist Deutschlands drittgrößte Landesbank. Sie fungiert als Dienstleister für Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. 2025 erzielte sie einen Gewinn von 731 Millionen Euro vor Steuern.