DAK: Krankenstand im Südwesten leicht rückläufig
Im Schnitt ist der Krankenstand bei Versicherten der DAK in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr leicht gesunken. Grund dafür ist vor allem der Rückgang einer Diagnosegruppe.
Stuttgart (dpa/lsw) - Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Nach einer Analyse der DAK-Gesundheit lag er bei 4,4 Prozent - 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Das bedeutet, dass an jedem Tag zwischen Januar und Juni durchschnittlich 44 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ausgewertet wurden demnach die Daten von rund 243.700 DAK-versicherten Arbeitnehmern im Land.
Haupttreiber des Rückgangs waren der Analyse zufolge weniger Atemwegserkrankungen: Die Fehltage sanken dort demnach um 22 Prozent - von durchschnittlich 195 Tagen auf 152 je 100 Beschäftigte. Erkältungskrankheiten bleiben dennoch der häufigste Krankschreibungsgrund, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen.
Ein Anstieg entwickelte sich der Analyse nach bei psychischen Erkrankungen: Krankschreibungen in diesem Bereich stiegen um 11 Prozent. Auch die durchschnittliche Erkrankungsdauer nahm leicht zu - von 9,0 im Vorjahreszeitraum auf 9,2 Tage.