Bundesliga

Darmstadt vor emotionalem Heim-Abschied

Die Bundesliga-Zeit von Darmstadt 98 neigt sich dem Ende zu. Am Sonntag könnte es am Böllenfalltor emotional werden.

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht steht auf dem Spielfeld. Foto: Uwe Anspach/dpa
Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht steht auf dem Spielfeld.

Darmstadt (dpa/lhe) - Trainer Torsten Lieberknecht wünscht sich für seinen SV Darmstadt 98 einen angemessenen Abschied aus der höchsten deutschen Spielklasse. «Es ist das letzte Heimspiel in der Bundesliga. Und wir haben das große Bestreben, dieses Spiel zu gewinnen. Das wäre ein schöner Moment und ist unsere Möglichkeit, ein großes Dankeschön an unsere Fans zu senden», sagte Lieberknecht am Freitag.

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Der Abstieg der Lilien steht bereits fest, die Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) ist die vorerst letzte in der Fußball-Bundesliga vor heimischem Publikum. Es habe auch etwas «mit dem eigenen Antrieb zu tun und damit, sich selbst an der Ehre zu packen», fügte der Chefcoach an. Er muss allerdings auf sechs Verletzte und den gesperrten Abwehrspieler Christoph Zimmermann verzichten.

Neben einem ordentlichen eigenen Abschied geht es für Darmstadt auch darum, den Wettbewerb im Kampf um die europäischen Plätze nicht zu verzerren. «Hoffenheim wird ein hoch motivierter Gegner sein, der die Möglichkeit hat, in das internationale Geschäft zu kommen», sagte Lieberknecht. Zu Spekulationen über seine eigene Zukunft hatte sich der 50-Jährige schon vor einer Woche deutlich geäußert. «Ich bleibe hier. Und zwar sehr gerne», bekräftigte Lieberknecht.