Tennis

Das sagt Tennisprofi Eva Lys über ihre Autoimmunerkrankung

Nach ihrem Erstrunden-Aus in Bad Homburg gibt Tennisspielerin Eva Lys Einblicke in den Umgang mit ihrer rheumatischen Autoimmunerkrankung. Von ihrem Weg will sie sich nicht abbringen lassen.

Tennisspielerin Eva Lys wird immer wieder von ihrer rheumatischen Autoimmunerkrankung beeinträchtigt. Foto: Mathias Schulz/dpa
Tennisspielerin Eva Lys wird immer wieder von ihrer rheumatischen Autoimmunerkrankung beeinträchtigt.

Bad Homburg (dpa) - Eva Lys hat offen über die Folgen ihrer rheumatischen Autoimmunerkrankung auf die Leistungen auf dem Tennisplatz gesprochen. «Man hat bessere Tage, man hat schlechtere Tage», sagte Lys nach ihrer Erstrunden-Niederlage bei den Bad Homburg Open gegen Emma Navarro aus den USA.

Lys hatte sich zu Beginn des Jahres in Australien einen Sehnenriss im Knie zugezogen und nach ihrem Erstrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne mehrere Wochen pausieren müssen. Vor allem nach der Verletzung habe die Krankheit ihre Karriere «ein bisschen mehr beeinflusst als sonst», sagte die 24-Jährige.

Lys: «Kenne es nicht anders»

«Da hatte ich auf jeden Fall meine Höhen und Tiefen, musste sicherlich die eine oder andere Trainingseinheit aussetzen, aber das ist bei mir immer von Jahr zu Jahr anders», erklärte Lys. Von ihrem Weg will sie sich aber nicht abbringen lassen. Sie «kenne es nicht anders» als mit der Autoimmunerkrankung, so die aktuelle Nummer 77 der Welt.

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«Ich hoffe natürlich, dass es irgendwann eine Besserung geben wird. Wir arbeiten dran. Aber ich glaube, wichtig jetzt ist es halt einfach eher, es unter Kontrolle zu bekommen», sagte Lys. Aus ihrer Sicht ist vor allem die Kombination aus Leistungssport und der Erkrankung problematisch. «Wir Leistungssportler, auch wenn wir komplett gesund sind, wir versuchen unseren Körper, die ganze Zeit ans Limit zu bringen.»