Einbruchsversuch endet mit Blutlache - und erneuter Haft
Ein Mann wird aus der Haft entlassen. Wenige Tage darauf sitzt er schon wieder hinter Gittern - nach einem blutigen Wohnungseinbruch.
Pforzheim (dpa/lsw) - Wenige Tage nach seiner Haftentlassung hat ein Mann in Pforzheim wohl in ein Haus einbrechen wollen - mit einem für ihn blutigen Ende. Der 38-Jährige kam erneut in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.
Zeugen hatten am Montagabend eine blutüberströmte Person in der Nähe eines Supermarkts bemerkt und die Einsatzkräfte gerufen. Rettungskräfte versorgten die stark blutende Schnittwunde am Arm des Mannes, er kam ins Krankenhaus. Polizisten verfolgten die Wegstrecke des Mannes, fanden eine größere Blutspur, eine eingeschlagene Fensterscheibe an einem Wohnhaus und an der beschädigten Scheibe wiederum Blutspuren.
Die Polizei geht davon aus, dass der Mann in das Wohnhaus einbrechen wollte, sich an der Scheibe verletzte und flüchtete. Wie sich herausstellte, war der wohnsitzlose Mann erst Ende Juni aus einer Haftanstalt entlassen worden. Weshalb er in Haft gewesen war, teilte eine Polizeisprecherin zunächst nicht mit.