Ermittlungen nach Tötungsdelikt in Marburg dauern an
Ein 76-Jähriger wird in seinem Haus getötet. Zuvor soll es zwischen ihm und dem jüngeren unbekannten Täter zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Die Ermittler bitten weiter um Hinweise.
Marburg (dpa/lhe) - Nach der Tötung eines 76-jährigen Mannes in Marburg suchen die Ermittler weiter nach Zeugen, die mögliche Beobachtungen rund um die Tat gemacht haben. Der entsprechende Aufruf werde aufrechterhalten, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg. Die Ermittlungen dauern an, hieß es auch bei der Polizei.
Weitere Angaben zu dem Fall wurden nicht gemacht. Auch zur Frage, ob bereits ein Verdächtiger identifiziert oder gefasst wurde sowie zu möglichen Erkenntnissen über Hintergründe der Tat äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.
Am Vortag war bekanntgeworden, dass ein 76-jähriger Mann in seinem Haus im Marburger Stadtteil Moischt getötet wurde. Der bislang unbekannte Täter sei geflüchtet, hatten Staatsanwaltschaft und Polizei mitgeteilt. Es handle sich um einen schlanken, etwa 20 bis 30 Jahre alten Mann. Am frühen Morgen sei es in dem Haus zwischen den beiden Männern aus bislang unbekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, an deren Folgen der Bewohner starb.
Die Behörden suchen nun Zeugen, denen etwa am Mittwochmorgen in Moischt Menschen oder Fahrzeuge aufgefallen sind.