Iran-Konflikt

Erster deutscher Evakuierungsflug soll in Frankfurt landen

Erstmals seit dem US-Angriff auf den Iran will die Regierung deutsche Bürger aus der Region ausfliegen. Mitten in der Nacht soll ein Airbus für Schwangere, Kinder und Kranke Richtung Heimat abfliegen.

Die Bundesregierung schickt einen Lufthansa-Airbus zu einem ersten Evakuierungsflug nach Oman. Foto: Arne Dedert/dpa Pool/dpa
Die Bundesregierung schickt einen Lufthansa-Airbus zu einem ersten Evakuierungsflug nach Oman.

Frankfurt/Main (dpa) - Am Frankfurter Flughafen wird am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten erwartet. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 hob in Omans Hauptstadt Maskat nach Mitternacht (Ortszeit) ab, wie Flugdaten zeigten. Die Landung von Flug LH345 wurde der Webseite Flightradar zufolge gegen 07.45 Uhr erwartet. 

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Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge sind in den kommenden Tagen geplant.

Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden. Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts sitzen in der Region weiterhin Zehntausende Menschen fest. Es gab zahlreiche Flugausfälle.