Europaminister spricht mit Botschafter der Ukraine
Unter anderem ging es um die Option einer Regionalpartnerschaft. Sie soll mehr sein als Symbolpolitik.
Frankfurt (dpa/lhe) - Hessens Europaminister Manfred Pentz (CDU) und der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, haben in Wiesbaden weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet. Auf dem Programm des rund zweistündigen Gespräches standen die aktuelle Situation der Ukraine, die Situation der ukrainischen Flüchtlinge in Hessen und die Beitrittsverhandlungen zur EU.
«Hessen steht fest an der Seite der Ukraine. Daran gibt es keine Zweifel», sagte Pentz nach dem Treffen. Seit dem Überfall Russlands habe Hessen geholfen, «wo wir konnten und wir werden helfen, wo wir können». Thema war auch eine mögliche Regionalpartnerschaft zwischen Hessen und einer Region in der Ukraine. Es gehe dabei nicht um Symbolpolitik, sagte der Minister. Es soll keine Partnerschaft nur auf dem Papier sein, sondern ein Beitrag zum Wiederaufbau und zum Beitritt zur EU.
Bereits am Dienstag hatte Makeiev Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) getroffen. Themen waren unter anderem die Intensivierung der Städtepartnerschaft mit Lviv sowie die etwa 1000 in Frankfurt lebenden Geflüchteten aus der Ukraine.