International

Europaminister Pentz auf mehrtägiger Reise in der Türkei

Seit 2010 gibt es eine Partnerschaft zwischen Hessen und der türkischen Region Bursa. Dorthin reist nun Minister Pentz, auch andere Stationen stehen auf dem Programm.

Europaminister Pentz nennt die Partnerschaft Hessens mit der türkischen Region Bursa einen wichtigen Baustein der deutsch-türkischen Freundschaft. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Europaminister Pentz nennt die Partnerschaft Hessens mit der türkischen Region Bursa einen wichtigen Baustein der deutsch-türkischen Freundschaft. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Besuch der Partnerregion, politische Gespräche in der Millionenmetropole Istanbul und Treffen mit Wirtschaftsvertretern: Hessens Europaminister Manfred Pentz (CDU) reist für mehrere Tage in die Türkei. Begleitet wird der CDU-Politiker von Landtagsabgeordneten und Vertretern der Hessenagentur. Ein Ziel der Reise ist nach Angaben der Staatskanzlei in Wiesbaden der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. 

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Treffen mit Präsidenten-Berater 

«Die Türkei war, ist und bleibt ein enorm wichtiger Partner für Deutschland und Hessen», sagte Pentz der Staatskanzlei zufolge zum Auftakt der am Dienstag startenden, viertägigen Delegationstour. Die seit 2010 bestehende Partnerschaft Hessens mit der Region Bursa, die südlich von Istanbul liegt, sei ein wichtiger Baustein der deutsch-türkischen Freundschaft. «Wir wollen diese Freundschaft hegen, pflegen und ausbauen», sagte Pentz. 

Treffen wird der Minister während der Reise laut der Staatskanzlei unter anderem den Gouverneur der Region Bursa, Mahmut Demirtaş, sowie den Chefberater für Außen- und Sicherheitspolitik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Akif Çağatay Kılıç. 

Pentz: Verhältnis nicht spannungsfrei

Pentz sagte, das deutsch-türkische Verhältnis sei nicht spannungsfrei. Es gebe gemeinsame Interessen etwa beim Thema Migration, aber auch unterschiedliche Auffassungen «in bestimmten politischen Fragen, die ich ansprechen werde. Unsere Freundschaft verträgt auch schwierige Themen», betonte der CDU-Politiker.