Streit in Zug eskaliert

Faustschlag wegen vermeintlich zu langem Toilettengang

Im Metropolexpress eskaliert ein Streit um einen längeren Toilettenbesuch: Ein Mann wird geschlagen, der andere zückt einen Stock. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und Körperverletzung. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und Körperverletzung. (Symbolbild)

Ludwigsburg (dpa/lsw) - Wegen eines vermeintlich zu langen Klogangs in einem Metropolexpress ist es bei Ludwigsburg zu Bedrohung und Gewalt unter zwei Männern gekommen. Ein 48-Jähriger war laut der Bundespolizei in dem Zug aufs Klo gegangen. Beim Verlassen der Toilette sei es zum Streit mit einem 20-Jährigen gekommen, dessen Ansicht nach der 48-Jährige zu lange auf dem Klo war.

Der 20-Jährige schlug dem 48-Jährigen daraufhin mit der Faust ins Gesicht. Anschließend zog der Geschlagene einen 25 Zentimeter langen Stock aus seinem Gepäck und bedrohte den Angreifer, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. 

Einsatzkräfte trafen die beiden am Bahnhof in Ludwigsburg an. Der 48-Jährige erlitt durch den Schlag ins Gesicht leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort behandelt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Wie lange der 48-Jährige tatsächlich auf dem Klo war, blieb unklar. Alkohol sei bei dem Vorfall in der Nacht nicht im Spiel gewesen.

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