Autoindustrie

BASF-Chef soll Mercedes-Aufsichtsratschef werden

BASF-Chef Martin Brudermüller spricht in Mannheim. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
BASF-Chef Martin Brudermüller spricht in Mannheim.

Stuttgart/Ludwigshafen (dpa) - BASF-Chef Martin Brudermüller soll im kommenden Jahr den Vorsitz des Mercedes-Benz-Aufsichtsrats übernehmen. Der aktuelle Mercedes-Oberaufseher Bernd Pischetsrieder (75) habe Brudermüller am Mittwoch als seinen Nachfolger vorgeschlagen, wie Mercedes mitteilte. Eine Wahl werde bei der konstituierenden Aufsichtsratssitzung nach der Hauptversammlung 2024 stattfinden. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» darüber berichtet.

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Brudermüllers Amtszeit in Ludwigshafen endet nach derzeitigem Stand im kommenden Jahr zur Hauptversammlung des Chemiekonzerns. Im Oktober 2022 war sein Vertrag dahingehend um ein Jahr verlängert worden.

Pischetsrieder hatte am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Autobauers gesagt, im kommenden Jahr aufhören zu wollen. Brudermüller ist bereits Mitglied im Mercedes-Aufsichtsrat. Der Manager steht dem BASF-Vorstand seit 2018 vor. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, Brudermüller bleibe noch bis zur Hauptversammlung kommendes Jahr im Amt, gehe danach aber in den Ruhestand. Der Manager habe bereits gesagt, dass er nicht für eine weitere Verlängerung zur Verfügung stehe.