Am Hauptbahnhof

Frankfurt benennt Platz nach Ehepaar Schindler

Oskar Schindler rettete Juden vor den Vernichtungslagern. Nach dem Krieg wohnte er in Frankfurt. Nun wird der Platz vor seinem Wohnhaus nach ihm und seiner Frau benannt.

Das Haus, in dem früher Oskar Schindler wohnte, gehört einer Investorin, die dort einen Neubau plant. Foto: Arne Dedert/dpa
Das Haus, in dem früher Oskar Schindler wohnte, gehört einer Investorin, die dort einen Neubau plant.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Frankfurter Bahnhofsvorplatz wird umbenannt. Ab 27. April heißt er offiziell «Emilie-und-Oskar-Schindler-Platz», wie die Stadt mitteilte. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) und der Publizist Michel Friedman sollen das neue Straßenschild enthüllen. Bei einem anschließenden Empfang im Kaisersaal kommen Angehörige und Zeitzeugen zu Wort.  Oskar und Emilie Schindler hatten mehr als 1.200 Jüdinnen und Juden vor der Ermordung in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten gerettet. Die Geschichte wurde durch Steven Spielbergs Spielfilm «Schindlers Liste» weltbekannt. 

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Impressum

Nur wenige wissen dagegen von Oskar Schindlers Bezug zu Frankfurt: Er lebte von 1957 bis zu seinem Tod 1974 in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes wurde bereits 2023 beschlossen.