Fußball

Frankfurt plant Fan Zone für 30.000 Menschen für EM

Leinwände, schwimmende Fußballfelder und genügend Apfelwein: Die Stadt Frankfurt plant zur Europameisterschaft mit einigen Highlights.

Ein Ball und ein Tor liegen bei einer Pressekonferenz im Frankfurter Römer zu den Vorbereitungen der Stadt auf die Europameisterschaft. Foto: Lukas Fortkord/dpa
Ein Ball und ein Tor liegen bei einer Pressekonferenz im Frankfurter Römer zu den Vorbereitungen der Stadt auf die Europameisterschaft.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Rund 100 Tage vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland plant die Stadt Frankfurt mehrere Fan-Aktivitäten während des Großereignisses - unter anderem soll ein schwimmendes Fußballfeld auf dem Main installiert werden. «Die Sportstadt Frankfurt freut sich schon jetzt, die Nationalmannschaften und deren Fans aus Belgien, Dänemark, England, der Slowakei, aus Rumänien und der Schweiz begrüßen und beherbergen zu dürfen», sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) am Dienstag während einer Pressekonferenz im Frankfurter Römer. «Wir sind gut vorbereitet, die wesentlichen Punkte sind organisiert», führte er aus. Die Vorfreude in Frankfurt auf die Europameisterschaft sei riesig: Die rund 1600 Volunteer-Plätze waren innerhalb weniger Tage vergeben, sagte Josef.

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Nicht nur am Stadion, sondern in der gesamten Stadt und insbesondere am nördlichen Mainufer sollen Gäste und Fans ein fröhliches Fußballfest erleben können. Die «Fan Zone» soll etwa 1,4 Kilometer entlang des Mains verlaufen und Platz für 30.000 Menschen bieten. Auf zehn Leinwänden werden alle 51 Spiele der EM übertragen. «Am spektakulärsten ist der schwimmende Big-Screen, mit einer Gesamtfläche von 144 Quadratmetern», hieß es von der Stadt. Dieser biete mit «Blick auf den Main und das gegenüberliegende Museumsufer eine einmalige Kulisse für europäischen Spitzenfußball». Auch ein schwimmendes Fußballfeld soll auf dem Main zum Kicken einladen.

Von der Stadt wurden rund 30,2 Millionen Euro zur Vorbereitung der EM zur Verfügung gestellt. Etwa 14,2 Millionen gingen laut Organisatoren in die Fanzone, 5,5 Millionen werden großteils rund ums Stadion investiert und der Rest sei für «das, was so ansteht».

Im Frankfurter Stadion stehen während der EM-Spiele rund 48.000 Plätze zur Verfügung, etwa 10.000 weniger als bei Bundesligaspielen. Für bessere Mobilität wurde unter anderem die Zahl der Fahrradabstellplätze erhöht. Generell setzen die Organisatoren auf den ÖPNV, da generell weniger Parkplätze zur Verfügung stünden. Im Stadion wurden unter anderem Rollstuhlplätze erweitert, das soll auch nach der EM so bleiben «für mehr Nachhaltigkeit». Vier Spiele in der Vorrunde und ein Achtelfinale finden in der Frankfurter Arena statt. Darunter die Spiele Schweiz gegen Deutschland und Dänemark gegen England.

Bei Fragen stehe für Fans im Stadtgebiet während der gesamten Turnierzeit eine «Fanbotschaft» an der Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt zur Verfügung, teilten die Veranstalter mit. Für Fans spielender Mannschaften sollen am Roßmarkt und Opernplatz Meeting Points vor den Spielen eingerichtet werden.

Auch für Fans der hessischen Kulinarik gab es gute Nachrichten: «Sowohl im Stadion als auch in der Fan Zone gibt es Apfelwein», stellte Josef klar. «Das war ja hier in den letzten Wochen immer die Frage, ob es den überhaupt gibt und wenn ja, wo.»