Winter

Frankfurt verspricht: Keiner muss bei Kälte draußen schlafen

Bei Temperaturen unter null Grad ist es für Obdachlose besonders hart. Die Stadt betont: Es gibt genügend Notunterkünfte.

Mit einem Schlafsack schützt sich Andrej gegen die Kälte. Foto: Boris Roessler/dpa
Mit einem Schlafsack schützt sich Andrej gegen die Kälte.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Für Obdachlose sind die aktuellen Temperaturen besonders herausfordernd. In Frankfurt übernachten dennoch einige Menschen bei Eis und Schnee draußen, etwa im Bahnhofsviertel. 

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Das Sozialdezernat betont: «In Frankfurt muss niemand auf der Straße schlafen.» Neben Notunterkünften und einem Kältebus für die Nacht gebe es mehr als ein Dutzend Tagesaufenthalte für Hilfebedürftige. Diese Einrichtungen werden von sozialen Trägern im Auftrag der Stadt betrieben. Schätzungen zufolge leben in der Mainmetropole knapp 300 obdachlose Menschen. 

«Wer einen Menschen bei Kälte im Freien übernachten sieht, sollte auf jeden Fall Hilfe rufen», appelliert Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Auch andere große Städte Hessens haben nach eigener Einschätzung genügend Kapazitäten in den Notunterkünften, um alle versorgen zu können.