Vermutlich Pfefferspray

Rund 70 verletzte Schüler wegen Reizgas im Gymnasium

An einem Gymnasium in Donaueschingen wird Reizgas versprüht. Dutzende Schüler geraten damit in Berührung.

Polizei und Feuerwehr mussten zu einem Großeinsatz ausrücken. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa
Polizei und Feuerwehr mussten zu einem Großeinsatz ausrücken. (Symbolbild)

Donaueschingen (dpa/lsw) - An einem Gymnasium in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) sind rund 70 Schüler durch versprühtes Reizgas verletzt worden. Polizei und Feuerwehr rückten nach dem Notruf um kurz vor 10.00 Uhr mit einem Großaufgebot zum Fürstenberg-Gymnasium aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Reizgas sei in einem Biologiesaal versprüht worden - um welchen Stoff genau es sich handelt, sei noch unklar. Die Polizei gehe aber von Pfefferspray aus.

Die Schule ist demnach anschließend evakuiert worden. Bei den verletzten Schülern handle es sich ausschließlich um Leichtverletzte, unter anderem mit Atembeschwerden. Sie wurden vom Rettungsdienst größtenteils vor Ort behandelt - eine einstellige Zahl an Schülern wurde demnach ins Krankenhaus gebracht.

Nach der Räumung ist das Gebäude laut Polizei wieder freigegeben worden. Der Unterricht sei für den Tag jedoch beendet und alle Schüler seien nach Hause geschickt worden.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.