Politiker wechseln Posten

Hanauer Bürgermeisterin wechselt ins Innenministerium

Isabelle Hemsleys Amtszeit als Bürgermeisterin war außergewöhnlich kurz. Mit ihrem Wechsel wird auch ein Posten in Gießen neu besetzt.

Die bisherige Hanauer Bürgermeisterin Hemsley (CDU) wird Staatssekretärin im hessischen Innenministerium. (Archivbild) Foto: Florian Wiegand/dpa
Die bisherige Hanauer Bürgermeisterin Hemsley (CDU) wird Staatssekretärin im hessischen Innenministerium. (Archivbild)

Wiesbaden/Hanau/Gießen (dpa/lhe) - Nur wenige Tage nach ihrem Amtsantritt als neue Hanauer Bürgermeisterin wechselt die CDU-Politikerin Isabelle Hemsley als Staatssekretärin in das hessische Innenministerium. Die 36-Jährige übernimmt nach Angaben der Staatskanzlei den Posten von Martin Rößler (CDU). Der 57-Jährige wird neuer Regierungspräsident in Gießen und damit auch zuständig für die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes. Der Wechsel soll zum 1. November 2026 erfolgen. 

Hemsley betonte, sie wisse aus ihrer Erfahrung als Kommunalpolitikerin, dass staatliches Handeln vor Ort funktionieren und bei den Menschen ankommen müsse. «Sicherheit, Bevölkerungsschutz, starke Kommunen und eine leistungsfähige Verwaltung sind dafür von zentraler Bedeutung», sagte Hemsley.

«Alles Gute, liebe Isabelle!»

Der Hanauer Oberbürgermeister Maximilian Bieri (SPD), der sein neues Amt gemeinsam mit Hemsley am 1. Oktober angetreten hat, zeigte sich überzeugt, dass seine bisherige Rathauskollegin in Wiesbaden viel bewegen könne. «Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, liebe Isabelle!», sagte er. Bieri hatte sich bei der OB-Stichwahl Ende März klar gegen Hemsley durchgesetzt. In der Stadtverordnetenversammlung verfügt die Koalition aus SPD, CDU und FDP mit deutlich mehr als 60 Prozent der Stimmen über eine stabile Mehrheit.

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Der bisherige Staatssekretär Rößler kennt seine künftige Behörde gut: Von 2017 bis 2024 war er den Angaben zufolge Vizepräsident des Regierungspräsidiums Gießen, von 2022 bis 2024 war er zudem Landeskoordinator für Flüchtlingsunterbringung. Er freue sich darauf, als «künftiger Präsident einer unserer großen Mittelbehörden die weitere Modernisierung der hessischen Verwaltung vorantreiben zu können», sagte er.