Kinderbetreuung

Hessen lockert Regeln für Quereinstieg in Kitas

Wer Logopäde oder Physiotherapeutin ist, kann künftig leichter Teil eines Kita-Teams in Hessen werden. Was sich außerdem für Leitungsfunktionen ändert.

Mit einer Gesetzesreform soll Menschen mit pädagogischen Kompetenzen der Zugang zu einer Stelle in einer Kita geebnet werden. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Mit einer Gesetzesreform soll Menschen mit pädagogischen Kompetenzen der Zugang zu einer Stelle in einer Kita geebnet werden. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Quereinstieg für Betreuer und Betreuerinnen in Kita-Teams wird in Hessen weiter erleichtert. Künftig dürfen bis zu 30 Prozent der Fachkräfte einer Kindertagesstätte aus anderen Berufsgruppen kommen, etwa Logopädinnen, Ergotherapeuten sowie Physiotherapeutinnen. Im hessischen Landtag wurde eine entsprechende Gesetzesreform mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und SPD verabschiedet.

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Bislang lag die Quote bei 25 Prozent. Nach einer Weiterbildung mit 160 Stunden können Männer und Frauen mit diesen Berufen als sogenannte Fachkräfte zur Mitarbeit in den Kita-Teams eingesetzt werden. Die bisher nötige Einzelfallprüfung entfällt. Überdies wird der Zugang zu Leitungsfunktionen erleichtert: Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Sozialmanagement können nach entsprechender Weiterbildung künftig als Kita-Leitungen eingesetzt werden.