Parlament

Hessen will Altersgrenze für Feuerwehr auf 67 Jahre anheben

Ehrenamtliche Feuerwehrleute sollen freiwillig zwei Jahre länger arbeiten können. Und Kommunen mehr Möglichkeiten für Bürokratieabbau bekommen. Worum geht es im Detail im Landtag?

Mit der Erhöhung ihrer Altersgrenze sollen Hessens Freiwillige Feuerwehren personell gestärkt werden. (Symbolbild) Foto: Nadine Weigel/Dpa/Nadine Weigel/dpa/dpa
Mit der Erhöhung ihrer Altersgrenze sollen Hessens Freiwillige Feuerwehren personell gestärkt werden. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen will die Altersgrenze von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten von 65 auf 67 Jahre anheben. Diese Neuregelung im Brand- und Katastrophenschutzgesetz soll heute in der Plenarsitzung des Wiesbadener Landtags (9.00 Uhr) beschlossen werden. 

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Debattiert wird dies im Zusammenhang mit dem neuen Kommunalen Flexibilisierungsgesetz von Schwarz-Rot, abgekürzt «KommFlex». Dabei geht es um weniger Papier, schnellere Verfahren und kostengünstigere Lösungen für Gemeinden, Bürger und Unternehmen. Kommunen sollen die Möglichkeit bekommen, flexibler und mit mehr Eigenverantwortung zu handeln. Auch das Gesetz «KommFlex» soll in dritter Lesung verabschiedet werden. 

Mehr als 2.400 Freiwillige Feuerwehren in Hessen

Im September 2025 hatte Innen- und Heimatschutzminister Roman Poseck (CDU) im Landtag gesagt, die Verschiebung der Altersgrenze bei Freiwilligen Feuerwehren sei eine Option, kein Muss. Viele Einsatzkräfte hätten diesen Wunsch geäußert. Davon werde die Leistungsfähigkeit der gut 2.400 Freiwilligen Feuerwehren und damit insgesamt der Brandschutz in Hessen profitieren.