Proteste

Hunderte bei Demo-Auftakt in Frankfurt

Bei mehreren Kundgebungen in der Main-Metropole werden insgesamt tausende junge Menschen erwartet. Zum Auftakt am Main ist laut Polizei eine dreistellige Zahl gekommen.

Nahe der Europäischen Zentralbank (EZB), an der Weseler Werft am Main, ging es los. (Archivfoto) Foto: Boris Roessler/dpa
Nahe der Europäischen Zentralbank (EZB), an der Weseler Werft am Main, ging es los. (Archivfoto)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Eine Kundgebung der Initiative «Gen Z regelt» in Frankfurt, zu der tausende Teilnehmer erwartet wurden, ist in der Nähe der Europäischen Zentralbank (EZB) gestartet. Die Polizei vor Ort sprach zunächst von einer Teilnehmerzahl im dreistelligen Bereich. 

Angemeldet sind zwei Demos in der größten hessischen Stadt. Die Route führt von der Weseler Werft über den Mainkai entlang des Anlagenrings zur Kurt-Schumacher-Straße und zurück an den Main. Für die kleinere Kundgebung von «Generation Aufbruch» waren 1.000 bis 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet, für die größere von «Gen Z regelt» 9.000 Menschen. Ein Mitorganisator sagte kurz vor dem Start im Frankfurter Osten, dass mit 3.000 bis 5.000 Personen gerechnet werde. 

Proteste in bundesweit mehrt als 30 Städten

Bundesweit sind für den Samstag in mehr als 30 Städten Proteste angekündigt. Die Initiative «Gen Z regelt» setzt sich unter anderem für mehr Klimaschutz ein, fordert Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und positioniert sich gegen eine Wehrpflicht. 

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In Frankfurt rechnet die Polizei mit einem überwiegend friedlichen Verlauf, ist aber im Großeinsatz sein. Dass es zu Ausschreitungen wie jüngst in Frankreich kommt, davon geht auch das hessische Innenministerium nicht aus, spricht aber von einer «Gefahr für eine Unterwanderung des Protestes durch Linksextremisten mit Gewaltpotenzial». Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) will am frühen Abend (18.30 Uhr) bei einem Statement an der zentralen Konstablerwache eine erste Zwischenbilanz ziehen.