Kampfmittel

Infanteriemunition im Rhein gefunden

Ein Mann entdeckt Infanteriemunition im Rhein und bringt sie zur Feuerwehr. Was Experten zum Umgang mit solchen Funden raten.

Wenn man alte Munition findet, sollte der Notruf gewählt werden. (Symbolbild) Foto: Frank Molter/dpa
Wenn man alte Munition findet, sollte der Notruf gewählt werden. (Symbolbild)

Lampertheim (dpa/lhe) - Ein Mann hat Infanteriemunition im Rhein bei Lampertheim im Landkreis Bergstraße gefunden. Zunächst war vermutet worden, dass es sich um Granaten handele, teilte die Polizei mit. Der Mann habe die Kampfmittel zur Feuerwehr gebracht, dort sei der Kampfmittelräumdienst benachrichtigt worden. 

Der Experte habe festgestellt, dass es sich um Infanteriemunition handelte und sich um den sicheren Abtransport gekümmert. Durch die niedrigen Pegelstände am Rhein werden immer wieder alte Munitionsreste gefunden. Die Polizei warnt davor, solche Kampfmittel zu berühren oder zu bewegen. Auch nach Jahrzehnten im Wasser könnten sie noch immer hochgefährlich sein. Statt sich selbst darum zu kümmern, sollte sofort der Notruf gewählt und die Fundstelle abgesichert werden, hieß es.