Rhein-Main-Gebiet

Keine ausreichende Warnung vor Gefahren bei Chemie-Produkten

Chemikalien können ätzend und gefährlich sein. Kontrollen ergeben, dass bei Chemieprodukten aus dem außereuropäischen Ausland Warnhinweise fehlen.

Gefahrstoffe sind bei Chemie-Produkten aus Drittstaaten oft unzureichend gekennzeichnet. (Symbolbild) Foto: Michael Brandt/dpa
Gefahrstoffe sind bei Chemie-Produkten aus Drittstaaten oft unzureichend gekennzeichnet. (Symbolbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Das Regierungspräsidium Darmstadt hat bei Kontrollen außereuropäischer chemischer Produkte bei fast allen im Rhein-Main-Gebiet verdächtigen Sendungen gefahrstoffrechtliche Mängel bei der Kennzeichnung festgestellt. Die Waren hätten nicht in den freien Verkehr gebracht werden dürfen, teilte die Behörde mit.

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Besonders beliebte Chemikalien seien Klebstoffe, Beschichtungsmittel, Rostentferner oder Allzweckreiniger, die zunehmend online bestellt würden. Hauptmangel seien unzureichende deutsche Gefahrenhinweise, in Einzelfällen aber auch nicht zugelassene Inhaltsstoffe gewesen. In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der Verdachtsfälle drastisch erhöht. In der vergangenen Woche sei an einem Tag mehr als 300 Mal der gleiche Abflussreiniger gemeldet worden, dessen ätzende Wirkung nicht gekennzeichnet gewesen sei.