Tarifkonflikt

Kitas und soziale Dienste von Warnstreiks betroffen

Verdi kündigt für Freitag weitere Streiks im öffentlichen Dienst an. Betroffen sind dann vor allem Eltern von Kita-Kindern, aber auch Kliniken und soziale Einrichtungen. Was fordert die Gewerkschaft?

Mit einem Streiktag der Frauenberufe will die Gewerkschaft Verdi an diesem Freitag Druck machen im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. (Archivbild) Foto: Fabian Sommer/dpa
Mit einem Streiktag der Frauenberufe will die Gewerkschaft Verdi an diesem Freitag Druck machen im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. (Archivbild)

Frankfurt (dpa/lhe) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen setzt die Gewerkschaft Verdi auch in Hessen die Warnstreiks fort. An diesem Freitag sind vor allem Eltern von Kita-Kindern, aber auch Kliniken und soziale Einrichtungen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi hatte im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen auch in zahlreichen hessischen Regionen zu einem «Streiktag der Frauenberufe» aufgerufen. Landesweit dürften sich mehrere Tausend Beschäftigte beteiligen.

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Einbezogen sind Dutzende Einrichtungen, darunter Kitas, Jugend- und Sozialämter ebenso wie Kliniken, Pflege- und soziale Einrichtungen. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst unter dem Motto «Streiktag frühe Bildung» zu Arbeitsniederlegungen für diesen Freitag aufgerufen. 

Verdi fordert in dem Tarifstreit eine Erhöhung im Volumen von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich für Entgelterhöhungen, höhere Zuschläge für die Arbeit zu belastenden und ungünstigen Zeiten sowie drei zusätzliche freie Tage. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen. Die nächste bundesweite Verhandlungsrunde ist vom 14. bis 16. März in Potsdam geplant.