Eintracht Frankfurt

Koch will weiter als Kapitän vorneweg gehen

Innenverteidiger Robin Koch spielte bei der Eintracht keine glückliche Saison und verpasste die WM-Teilnahme. Was er zur Kapitänsfrage sagt.

Robin Koch (r.): rechte Hand von Trainer Adi Hütter? (Archivbild) Foto: Florian Wiegand/dpa
Robin Koch (r.): rechte Hand von Trainer Adi Hütter? (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa) - Robin Koch hofft, weiter die Spielführerbinde bei Eintracht Frankfurt tragen zu dürfen. «Ich habe immer den Anspruch gehabt, vorneweg zu gehen und Führungsspieler zu sein. Das habe ich so angenommen», sagte der 29-Jährige in einer Medienrunde des hessischen Fußball-Bundesligisten. «Kapitän von der Eintracht zu sein, ist eine ganz besondere Ehre. Ich fühle mich bereit, das fortzuführen.»

Ob Koch seine Sonderstellung wie in der vergangenen Saison behält, hatte Trainer-Rückkehrer Adi Hütter beim Trainingsauftakt am Montag offen gelassen. «Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber damit habe ich mich jetzt noch gar nicht beschäftigt», sagte der Österreicher, der den Kapitän selbst bestimmen will.

Kritik an der eigenen Leistung

Koch hatte in der abgelaufenen Spielzeit wie die gesamte Eintracht, die die Teilnahme am internationalen Wettbewerb verpasst hat, oft nicht überzeugt. «Meine Leistung ist im letzten Jahr mit Sicherheit nicht an das herangekommen, was ich normalerweise spielen kann und auch in den Jahren davor gezeigt habe», räumte der Innenverteidiger ein. 

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Impressum

Koch mahnte bei der Mannschaft Grundtugenden wie Aggressivität an, kritisierte aber auch mit Blick auf die abgelaufene Spielzeit mit dem missglückten Engagement des spanischen Trainers Albert Riera: «So viel Unruhe im und um den Verein wie im letzten Jahr darf nicht sein. Das beeinflusst immer auch ein Stück weit die Mannschaft.»